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Lecture “Introduction to Cultural & Social Anthropology”

Lecture “Introduction to Cultural & Social Anthropology” published on No Comments on Lecture “Introduction to Cultural & Social Anthropology”

In 2017, the lecture “Introduction to Cultural and Social Anthropology” at the Department of Social and Cultural Anthropology of the University of Vienna is organized by Philipp Budka, Wolfgang Kraus & Elke Mader and discusses the following topics:

  • Introduction & Discussion: Why Social & Cultural Anthropology? What is Social & Cultural Anthropology?
  • Colonialism & Post-colonialism (& Cinema/Film)
  • Globalization: Theoretical Discourse
  • Globalization & Migration
  • Tourism
  • Economy & Subsistence
  • Material Culture & Consumption
  • Nature & Environment
  • Social Organization & Kinship (Wolfgang Kraus)
  • Ritual & Mythology (Elke Mader)
  • Religion & World Views
  • Media & Communication Technologies / Visual Culture
  • Film: „Oh, What a Blow That Phantom Gave Me!“ & Discussion

The lecture is connected to the preparatory lecture “Propaedeutic Social & Cultural Anthropology” (Wolfgang Kraus) which includes basics such as:

  • The Cultural and the Social
  • Diversity
  • Ethnocentrism
  • Social & Cultural Anthropology Methodology/Methods
  • Universalism & Relativism
  • History of Social & Cultural Anthropology

Required Reading

  • General: Eriksen, Thomas H. 2010 or 2015. Small Places, Large Issues. An Introduction to Social and Cultural Anthropology. London: Pluto Press.
  • Colonialism: Wolf, Eric R. 1986. Die Völker ohne Geschichte: Europa und die andere Welt seit 1400. Frankfurt: Campus-Verlag, pp. 192-227.
  • Gender: Nöbauer, Herta. 2014. His/Her-Story war einmal: Sex/Gender–Systeme im historischen und regionalen Vergleich. In: Karl R. Wernhart and Werner Zips (Hg.). Ethnohistorie. Rekonstruktion und Kulturkritik. Eine Einführung. 4. überarbeitete und aktualisierte Auflage. Wien: Promedia, pp. 204-218.
  • Media & Visual Culture: Murdock, Graham and Sarah Pink. 2005. Picturing Practices: Visual Anthropology and Media Ethnography. In: Eric W. Rothenbuhler and Mihai Coman (Hg.). Media Anthropology. Thousand Oaks, Calif.: SAGE, pp. 149-161.
  • Migration:
    1) Armbruster, Heidi. 2009. Anthropologische Ansätze zu Migration. In: Maria Six-Hohenbalken and Jelena Tosic (Hg.). Anthropologie der Migration: Theoretische Grundlagen und interdisziplinäre Aspekte. Wien: Facultas.WUV, pp. 52-69.
    2) Tošić, Jelena, Kroner, Gudrun and Susanne Binder. 2009. Anthropologische Flüchtlingsforschung. In: Maria Six-Hohenbalken and Jelena Tošić (Hg.). Anthropologie der Migration: Theoretische Grundlagen und interdisziplinäre Aspekte. Wien: Facultas WUV, pp. 110-126.

Lecture: Visuelle Anthropologie in Zeiten zunehmender Digitalisierung

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Vorlesung “Visuelle Anthropologie in Zeiten zunehmender Digitalisierung“,
Wintersemester 2016/17, am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien
Philipp Budka

Ziele

Die Lehrveranstaltung gibt einen Überblick zur Visuellen Anthropologie und diskutiert die Bedeutung sowie die Entwicklung dieser kultur- und sozialanthropologischen Subdisziplin in Zeiten zunehmender Digitalisierung. Studierende erhalten so einen Einblick in die historische, gegenwärtige und zukünftige Relevanz der Visuellen Anthropologie.

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Paper: Von „Cyber Anthropologie“ zu „Digitaler Anthropologie“: kultur- und sozialanthropologische Beiträge zur Erforschung digitaler Medientechnologien.

Paper: Von „Cyber Anthropologie“ zu „Digitaler Anthropologie“: kultur- und sozialanthropologische Beiträge zur Erforschung digitaler Medientechnologien. published on No Comments on Paper: Von „Cyber Anthropologie“ zu „Digitaler Anthropologie“: kultur- und sozialanthropologische Beiträge zur Erforschung digitaler Medientechnologien.

Budka. P. 2014. Von „Cyber Anthropologie“ zu „Digitaler Anthropologie“: kultur- und sozialanthropologische Beiträge zur Erforschung digitaler Medientechnologien. Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung: „Rituale, Medien, Bewusstsein – in Memoriam Manfred Kremser“, 9. Januar 2014.

Einleitung

Dieser Vortrag wirft einen Blick auf die kultur- und sozialanthropologische Erforschung digitaler Medientechnologien wie Internet, Soziale Online-Netzwerke und mobile Kommunikationstechnologien. Dabei werden die Grundzüge des Forschungsfeldes der „Cyber Anthropologie“ – besonders im Bezug zum Wiener Institut für Kultur- und Sozialanthropologie – ebenso vorgestellt wie die rezente Entwicklung einer „Digitalen Anthropologie“. Die gemeinsame, übergeordnete Frage dieser kultur- und sozialanthropologischen Projekte lautet: „Was bedeutet Menschsein in einer (zunehmend) digitalen Welt?“. Fallbeispiele aus der ethnographischen Forschungspraxis behandeln konkrete Aspekte des „digitalen Menschseins“ und runden die theoretische Diskussion ab.

Medienanthropologie und die technische Mediatisierung von Kommunikation

In der Kultur- und Sozialanthropologie lässt sich die Forschung zu Medientechnologien grundsätzlich als Forschung zu menschlicher Kommunikation, die von Technologien mediatisiert wird, verstehen. Diese Mediatisierung von Kommunikation ist für die Kultur- und Sozialanthropologie besonders hinsichtlich ihrer Einbettung in soziokulturelle und historische Prozesse und Kontexte interessant: „The key questions for the anthropologist are how these technologies operate to mediate human communication, and how such mediation is embedded in broader social and historical processes“ (Peterson 2003: 5).

In der Medienanthropologie geht es um die Mediatisierung von Kommunikation in unterschiedlichen soziokulturellen Kontexten und unter spezifischen historischen, politischen und ökonomischen Bedingungen.

In der Kultur- und Sozialanthropologie werden Medien nicht auf ihre Inhalte oder Botschaften reduziert. Im Versuch ein möglichst ganzheitliches Bild von Medienphänomenen zu erlangen, werden Kontexte und Bedingungen unter denen Medien produziert, verteilt und genutzt werden ebenso analysiert wie die technischen Aspekte von Medien. Medien beinhalten immer auch Technologien, die die Mediatisierung von Kommunikation erst ermöglichen. Es macht also Sinn nicht nur von Medien sondern von Medientechnologien zu sprechen.

Über Medientechnologien entwickeln Menschen neue Beziehungen zu Zeit und Raum sowie zu Körper und Wahrnehmung. Und diese Verhältnisse verändern sich aufgrund medientechnologischer Entwicklungen permanent. Die „greifbare“ Materialität von Medientechnologien und die damit verbundenen phänomenologischen Erfahrungen sind also wesentlicher Gegenstand medienethnographischer und medienanthropologischer Forschung (vgl. Ginsburg et al. 2002: 21).

Wichtigste methodische Herangehensweise, um Medienphänomene zu erfassen, ist für die Medienanthropologie, wie für die Kultur- und Sozialanthropologie im Allgemeinen, die ethnographische Feldforschung. Diese methodische Strategie zur empirischen Datenerhebung passt sich dabei sowohl dem Feld als auch den soziokulturellen Handlungsräumen der Menschen an (vgl. z.B. Kremser 1998, Marcus 1998) und kann sich also nicht allein auf Inhalte und deren Rezeption beschränken. Sie muss auch die physischen und sensorischen Dimensionen von Medientechnologien miteinbeziehen, weil über diese soziale Beziehungen hergestellt werden können.

Technologie im soziokulturellen Kontext

Seit den 1950er Jahren untersuchen Kultur- und SozialanthropologInnen neue und „moderne“ Technologien und wie diese vor allem in „nicht-westlichen“ Gemeinschaften verwendet und angeeignet werden (vgl. z.B. Beck 2001, Godelier 1971, Pfaffenberger 1992, Sharp 1952). Doch wie unter anderem Arturo Escobar (1994) meint, ist es schwierig diese Forschungsansätze und -befunde auf hochkomplexe technische Umgebungen in „modernen“ Gesellschaften zu übertragen. Aus kultur- und sozialanthropologischer Perspektive bedeutet diese Transferschwierigkeit weder eine Hierarchisierung von soziotechnischen Systemen und damit verbunden von Gesellschaften, noch bedeutet dies eine Abwertung „nicht-moderner“ oder „traditioneller“ soziotechnischer Systeme. All diese Systeme – vom Töpfern in Indien bis zum Programmieren von Software in Kalifornien – sind hochkomplex und heterogen.

Es besteht allerdings dringender Bedarf an theoretischen Zugängen und weiteren empirischen Befunden, die zum Verständnis soziotechnischer Systeme in „modernen“ Gesellschaften beitragen. So befasst sich auch die Kultur- und Sozialanthropologie zunehmend mit soziotechnischen Systemen in zeitgenössischen Gesellschaften (vgl. z.B. Rabinow 2008, Rabinow & Marcus 2008) – vor allem auch, weil immer wieder Fragen auftauchen, die scheinbar nur von der Kultur- und Sozialanthropologie beantwortet werden können, etwa nach der soziokulturellen und soziokulturell unterschiedlichen Bedeutung von Technologien (vgl. Pfaffenberger 1988, 1992).

Die Kultur- und Sozialanthropologie versucht zu verstehen, wie Technologie – beispielsweise in Form materieller Kultur oder als soziotechnisches System – (kulturell) konstruiert und (sozial) verwendet, genutzt und angeeignet wird. Ähnliche Ziele verfolgen auch Wissenschaftsforschung, Science and Technology Studies und sozialwissenschaftliche Technikforschung (vgl. z.B. Eglash 2006). Die Entwicklung und der Aufschwung digitaler (Medien)Technologien führen zu einer weiteren Differenzierung dieses Forschungsbereichs und zur Etablierung neuer Schwerpunkte.

Text (PDF)

Digital learning material for social & cultural anthropology

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Within a project different digital learning materials for the social sciences, particularly at the University of Vienna, were developed. This is a hypermedia learning and teaching document for introductory courses in social and cultural anthropology (in German).

screenshot of digital learning document

“Diese Lernunterlage gibt einen einführenden Überblick zur wissenschaftlichen Disziplin der Kultur- und Sozialanthropologie (KSA) mit besonderem Schwerpunkt auf die Situation und die Arbeit des Instituts für Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien. Neben der Frage, womit sich Kultur- und Sozialanthropologie beschäftigt und wie sie sich theoriegeschichtlich entwickelt hat, werden ausgewählte Themenbereiche vorgestellt. Die Lernunterlage richtet sich vor allem an StudienanfängerInnen, kann aber ebenso als Informationsquelle oder Lehr- und Lernmittel für allgemein an der Kultur- und Sozialanthropologie Interessierte dienen.”

Link:

http://www.univie.ac.at/sowi-online/esowi/cp/einfpropaedksa/einfpropaedksa-titel.html

 

 

Vortrag: Indigene Medientechnologien

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Gastvortrag im Rahmen der Vorlesung “Einführung in die Kultur- und Sozialanthropologie” (Sommersemester 2012, Leitung: Elke Mader): “Indigene Medientechnologien – Produktion & Anwendungspraktiken aus medienanthropologischer Perspektive“: Teil 1Teil 2 (PDF)

Aus dem Inhalt:

  • Medientechnologien aus kultur- und sozialanthropologischer & ethnographischer Perspektive
  • Indigene Medien:
    Indigene?
    Indigene IKT: „outreach“ Praktiken z.B. EZLN in Mexiko, „inreach“ Praktiken: z.B. KO-NET in Kanada
  • Indigene Medientechnologieproduktion: Beispiel „Internet für First Nations in Kanada“
  • Indigene Medienanwendungspraktiken: Beispiel „MyKnet.org: Social Networking für First Nations in Kanada“ – Identitätskonstruktion, Vergemeinschaftungsformen, ethnographische Felderforschung

Lecture: Media Ethnographies – Ethnography in/and the Anthropology of Media

Lecture: Media Ethnographies – Ethnography in/and the Anthropology of Media published on No Comments on Lecture: Media Ethnographies – Ethnography in/and the Anthropology of Media

In the winter term 2010/2011 Philipp is giving a lecture on media ethnographies in the context of an anthropology of media technologies at the Department of Social and Cultural Anthropology, University of Vienna. By using different case studies, the lecture aims to highlight the importance of ethnography in understanding media phenomena.

For more information in German go to: http://www.philbu.net/courses.html

Community Informatics (CI) in Vienna

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Michael Gurstein held a lecture yesterday about “what is community informatics and why does it matter?” at the Austrian Computer Society in Vienna.

Gurstein states that one of the important aspects of CI is to bring researchers, practitioners, and policy makers together to work within a processual structure.

CI aims to solve real live problems of communities by integrating information and communication technologies (ICT) in different community processes. Thus, the community becomes the “user” of ICT and not the individual. This bottom-up approach should ideally lead to the empowerment of the community through ICT.

In contrary to the concept of the “digital divide”, CI is about “effective use of ICT” and not about access to ICT. Within the context of CI, ICT is to enable people to e.g. decentralize institutions or distribute local knowledge. A good example of such a decentralized institution is the Keewaytinook Internet High School (KIHS) of the KO Tribal Council in Northwestern Ontario, which enables First Nations’ students to stay in their remote communities while attending school.

Jana Herwig wrote a nice report in German about Gurstein’s lecture and the follow-up discussion for her blog.

Michael Gurstein in Vienna

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One of the founders of community informatics, Michael Gurstein, visits Vienna to introduce this new disciplin to an audience at the Austrian Computer Society. The event is co-organized by the Graduate Students’ Centre of the Faculty of Social Sciences of the University of Vienna.

frome the Wikipedia:

Community informatics (CI) refers to an emerging set of principles and practices concerned with the use of information and communication technology (ICT) for the personal, social, cultural or economic development of and within communities. CI as an academic discipline (and as a practice) is often located within Information Systems presented however, in conjunction with community development and other social academic and practice areas. It can be considered as a cross or interdisciplinary approach utilising ICTs for different forms of community action.
(…)

for more information see:

http://en.wikipedia.org/wiki/Community_informatics

http://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Gurstein
http://www.ciresearch.net
http://ci-journal.net
http://www.communityinformatics.net

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