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Blog Post Series: Von der Cyberanthropologie zur Digitalen Anthropologie – Teil 4

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Diese Serie von Blogeinträgen beschreibt die Relevanz kultur- und sozialanthropologischer Zugänge in der Untersuchung digitaler Technik und Technologien, dargestellt anhand wissenschaftstheoretischer Aspekte in der Entwicklung der Forschungsfelder der “Cyberanthropologie” und der “Digitalen Anthropologie”. Kommentare und/oder Anmerkungen sind dezidiert erwünscht.
Die einzelnen Blogeinträge bauen, leicht verändert, auf einen Text, der 2019 im Sammelband Ritualisierung – Meditatisierung – Performance publiziert wurde:
Budka, P. (2019). Von der Cyber Anthropologie zur Digitalen Anthropologie. Über die Rolle der Kultur- und Sozialanthropologie im Verstehen soziotechnischer Lebenswelten. In M. Luger, F. Graf & P. Budka (Eds.), Ritualisierung – Mediatisierung – Performance (pp. 163-188). Göttingen: V&R Unipress/Vienna University Press. https://doi.org/10.14220/9783737005142.163

Cyberanthropologie 1/2

Internet Café, Toronto, Canada. Photo by Philipp Budka

Die Bezeichnung “Cyberanthropologie” lehnt sich an Wortschöpfungen wie “Cyberspace”, “Cyberkultur” und “Cyberpunk” an, die vor allem der Science-Fiction-Literatur und damit der Populärkultur entstammen (Knorr 2011; Tomas 1991). Der Begriff “Cyberspace” beispielsweise wurde das erste Mal vom Science-Fiction-Autor William Gibson in der Kurzgeschichte Burning Chrome (1982) verwendet und beschreibt einen computergenerierten Raum kollektiver Halluzination (siehe auch Gibson 1984). Das Präfix “Cyber” hat eine längere Geschichte und wurde durch den Mathematiker Norbert Wiener Ende der 1940er Jahre popularisiert. Er verwendete den Begriff “Kybernetik” (“Cybernetics”), um einen interdisziplinären Wissenschaftskomplex zu beschreiben, der sich mit Steuerung und Regelung in informationellen, mechanischen oder natürlichen Systemen befasst (Wiener 1948). In ihrer grundlegenden Form versteht Wiener Kybernetik als eine Theorie von Informationen, Signalen oder Nachrichten, die das Ziel verfolgt, ein Verfahren zur Informationsgenerierung und -organisation zu entwickeln, um etwa Mensch-Maschine-Kommunikation zu ermöglichen (Axel 2006: 359; siehe auch Knorr 2011: 31ff.; Matzker 1998: 157ff.).

Die Arbeit der Kybernetiker trug maßgeblich dazu bei, dass Themen wie Kommunikation sowie soziotechnische Beziehungen und Systeme in den Mittelpunkt anthropologischer Projekte rückten (z. B. Axel 2006; Boyer 2010). Gregory Bateson (2000) beispielsweise war besonders an den kommunikativen Beziehungen zwischen Organismen – menschlichen und nicht-menschlichen – und deren Umwelt interessiert. Kybernetik, so hoffte er, könnte entscheidend zum Verständnis komplexer Systeme, von Mensch-Nicht-Mensch-Interaktionen und letztlich auch des menschlichen Geistes selbst beitragen. Während die Kybernetik als interdisziplinäres Projekt in den 1980er Jahren an Schwung verlor, wurde die Suche nach Antworten auf komplexe Problemstellungen in Zusammenhang mit zunehmend technologisierten Systemen sowie Mensch-Nicht-Mensch-Kommunikation und -Interaktion in der Anthropologie fortgesetzt. Mitte der 1990er Jahre ließen sich drei größere cyberanthropologische Forschungsprojekte identifizieren, die einerseits miteinander verknüpft waren, andererseits ihren Fokus aber auf unterschiedliche Phänomenbereiche legten (Escobar 1994: 215ff.):

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Blog Post Series: Von der Cyberanthropologie zur Digitalen Anthropologie – Teil 2

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Diese Serie von Blogeinträgen beschreibt die Relevanz kultur- und sozialanthropologischer Zugänge in der Untersuchung digitaler Technik und Technologien, dargestellt anhand wissenschaftstheoretischer Aspekte in der Entwicklung der Forschungsfelder der “Cyberanthropologie” und der “Digitalen Anthropologie”. Kommentare und/oder Anmerkungen sind dezidiert erwünscht.
Die einzelnen Blogeinträge bauen, leicht verändert, auf einen Text, der 2019 im Sammelband Ritualisierung – Meditatisierung – Performance publiziert wurde:
Budka, P. (2019). Von der Cyber Anthropologie zur Digitalen Anthropologie. Über die Rolle der Kultur- und Sozialanthropologie im Verstehen soziotechnischer Lebenswelten. In M. Luger, F. Graf & P. Budka (Eds.), Ritualisierung – Mediatisierung – Performance (pp. 163-188). Göttingen: V&R Unipress/Vienna University Press. https://doi.org/10.14220/9783737005142.163

Anthropologische Perspektiven auf Technik und Technologie 2/2

Aufbauend auf Mauss (1989) versteht Sigaut (1997) Technologie als Wissenschaft und darüber hinaus als einen Zweig der Anthropologie, da technische Fakten letztlich Fakten menschlicher Aktivität sind. Technologie steht dabei zu Technik wie Wissenschaft zu den von ihr erforschten Objekten. Um nun eine “echte wissenschaftliche Technologie” zu entwickeln – Sigaut (1997: 422) spricht von “truly scientific technology” – ist es notwendig, ein Forschungsobjekt durch Beobachtung und Beschreibung zu konstruieren, ein Prozess, den er “Technographie” nennt (ebd.: 423).

Technik, im Sinne von Mauss, meint wiederum jedes Set an Bewegungen oder Handlungen, das kombiniert wird, um ein bekanntes physisches, chemisches oder organisches Ziel zu erreichen (ebd.).1 Dabei benötigt Technik Wissen und Fertigkeiten. Wissen über technische Dinge bedeutet wiederum nicht, diese auch bedienen zu können. Dazu sind bestimmte Fertigkeiten – Ingold (2000: 289ff.) spricht von “skills” – notwendig. Um nun Wissen in Fertigkeiten zu transformieren, bedarf es eines Lernprozesses über unterschiedlich lange Zeiträume. Für Sigaut (1997: 445) können diese Fertigkeiten grundsätzlich nicht getrennt von permanenter und sich beständig erneuernder (sozialer) Handlungspraxis existieren. Technische Fertigkeiten lassen sich so als sozial produziert und darüber hinaus als eng mit materiellen Gütern verbunden verstehen. Die Anthropologie blickt nun genau auf diese soziotechnischen Beziehungen, die nach Sigaut die interessantesten Antworten auf technische und technologische Phänomene und Probleme in unseren Gesellschaften versprechen.

So wird in der Anthropologie etwa das Konzept des soziotechnischen Systems verwendet, um die genannten Phänomene gemeinsam und in ihrem Zusammenhang zu untersuchen. Dabei wird, wie bereits dargelegt, ein deterministisches Technologieverständnis – die Vorstellung, dass Technologie eine alles dominierende Kraft und entsprechende Handlungsautonomie besitzt – ebenso abgelehnt wie die Sichtweise, dass Technologie “neutral” ist und es keinerlei Verbindung zwischen Technik, Technologie, Gesellschaft und Kultur gäbe. Ein soziotechnisches System lässt sich als ein Komplex unterschiedlicher, miteinander verbundener Elemente verstehen: soziale Strukturen, Koordination und Organisation von Arbeit, soziale Beziehungen und Kommunikation zwischen AkteurInnen sowie Produktion und Verwendung von Artefakten. Dieses Gefüge von soziotechnisch relevanten Phänomenen ist dabei gleichzeitig adaptiv – das heißt anpassungs- und lernfähig – sowie expressiv – also ausdrucksfähig (Pfaffenberger 1992: 513).

Technologie wird in der Anthropologie (z. B. Eglash 2006) und in anderen Sozialwissenschaften (z. B. Vannini 2009) aber auch als materielle Kultur verstanden. Materielle Kultur lässt sich nach Daniel Miller (1997: 399) als die materielle Form jenes kulturellen Prozesses verstehen, durch den sich menschliche Gruppen konstruieren und sozialisieren. So erlaubt dieser Zugang, die Materialität und die Normativität von Technologien anhand ihrer Inkorporation in den soziokulturellen Alltag zu fassen. Wie sich in der anthropologischen und ethnographischen Forschungspraxis zeigt, ist die Materialität von Technologie mit phänomenologischen Erfahrungen verknüpft, über die soziale Verbindungen und (neue) Beziehungen zu Zeit und Raum sowie zu Körper und Wahrnehmung hergestellt werden (z.B. Ginsburg/Abu-Lughod/Larkin 2002).

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Blog Post Series: Von der Cyberanthropologie zur Digitalen Anthropologie – Teil 2

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Diese Serie von Blogeinträgen beschreibt die Relevanz kultur- und sozialanthropologischer Zugänge in der Untersuchung digitaler Technik und Technologien, dargestellt anhand wissenschaftstheoretischer Aspekte in der Entwicklung der Forschungsfelder der “Cyberanthropologie” und der “Digitalen Anthropologie”. Kommentare und/oder Anmerkungen sind dezidiert erwünscht.
Die einzelnen Blogeinträge bauen, leicht verändert, auf einen Text, der 2019 im Sammelband Ritualisierung – Meditatisierung – Performance publiziert wurde:
Budka, P. (2019). Von der Cyber Anthropologie zur Digitalen Anthropologie. Über die Rolle der Kultur- und Sozialanthropologie im Verstehen soziotechnischer Lebenswelten. In M. Luger, F. Graf & P. Budka (Eds.), Ritualisierung – Mediatisierung – Performance (pp. 163-188). Göttingen: V&R Unipress/Vienna University Press. https://doi.org/10.14220/9783737005142.163

Anthropologische Perspektiven auf Technik und Technologie 1/2

Seit Jahrzehnten untersuchen Kultur- und SozialanthropologInnen neue und “moderne” Techniken und Technologien und wie diese vor allem in “nichtwestlichen” Gesellschaften verwendet und angeeignet werden (z.B. Godelier 1971; Pfaffenberger 1992; Sharp 1952). Doch, wie etwa Arturo Escobar (1994) betont, gestaltet es sich oft schwierig, diese Forschungsansätze und -befunde auf hoch komplexe, technische Umgebungen in “modernen” Gesellschaften zu übertragen. Aus anthropologischer Perspektive bedeutet diese Transferschwierigkeit aber weder eine Abwertung von spezifischen Techniken oder Technologien und damit verbundenen gesellschaftlichen und kulturellen Systemen noch deren Hierarchisierung, etwa in einem evolutionistischen Sinn (z. B. Ingold 2000). All diese soziotechnischen Phänomene sind hoch komplex und heterogen.

Um diese Phänomene und damit zusammenhängende soziale Praktiken und kulturelle Prozesse an den Schnittstellen von Gesellschaft, Wissenschaft und Technik zu analysieren und zu verstehen, ist es notwendig, passende theoretische Zugänge und Konzepte zu generieren sowie empirische Befunde zu sammeln (z. B. Fischer 2007; Pfaffenberger 1992). Wie Robert Adams (1996: xiii) festhält, erlaubt gerade die Anthropologie als wissenschaftliche Disziplin eine spezifische, offene Sichtweise auf Technik und Technologie, die wesentliche Vorzüge hat. Erstens vermeidet sie eine Reduktion auf simple Regularitäten und messbare Quantitäten im Verstehen komplexer soziotechnischer Interaktionen. Weiters werden integrative und kontextbezogene Zugänge betont, um soziotechnischen Wandel und soziotechnische Kontinuität zu untersuchen. Und drittens erlaubt der Fokus auf Diversität scheinbar allgemein akzeptierte Kategorisierungen und Beschreibungen von soziokulturellen Phänomenen kritisch zu hinterfragen.

So setzt beispielsweise Bryan Pfaffenberger (1988b: 244) den beiden Extrempositionen des “technologischen Somnambulismus”, die keinen kausalen Zusammenhang zwischen Technologie, Gesellschaft und Kultur erkennen will, und des “technologischen Determinismus”, die Technologie als die alles bestimmende gesellschaftliche Antriebskraft versteht, das Konzept der “humanisierten Natur” entgegen, das Technologie als soziokulturelles Konstrukt versteht, das der Mensch aus seiner ihn umgebenden Natur gestaltet. Dieses Technologieverständnis versucht deterministische Zugänge ebenso zu vermeiden wie die damit verbundene Fetischisierung von Technologie (Budka 2013). Technologie als “humanisierte Natur” ist laut Pfaffenberger (1988b) ein fundamental soziales – oder angelehnt an Marcel Mauss (1989) ein “totales” – Phänomen, das das Materielle, das Soziale und das Symbolische in einem assoziativen Netz kombiniert.

Die Überzeugung, dass technische und gesellschaftliche Phänomene nicht getrennt voneinander zu untersuchen und zu verstehen sind, ist also grundlegend für die Anthropologie wie auch für die Wissenschafts- und Technikforschung sowie die Techniksoziologie (z. B. Bijker/Law 1992; Degele 2002). Aufgrund der Komplexität der Thematik ist es auch schwierig, eine allgemein gültige Definition von Technik bzw. Technologie zu finden. So meint etwa François Sigaut (1997: 422), dass sich letztlich viele Bemühungen, Technologie zu definieren, als widersprüchlich und damit als nutzlos herausstellen. Und Tim Ingold (2000: 296f.) konstatiert grundlegende Unterschiede in den Versuchen, Technologie zu definieren, die vorrangig davon abhängig sind, wie umfassend diese Definitionen angelegt werden und wie das Verhältnis zwischen Technologie und Wissenschaft interpretiert wird.

Blog Post Series: Von der Cyberanthropologie zur Digitalen Anthropologie – Teil 1

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In dieser Serie von Blogeinträgen werde ich in den kommenden Wochen die Relevanz kultur- und sozialanthropologischer Zugänge in der Untersuchung digitaler Technik und Technologien, dargestellt anhand wissenschaftstheoretischer Aspekte in der Entwicklung der Forschungsfelder der “Cyberanthropologie” und der “Digitalen Anthropologie”, verdeutlichen. Kommentare und/oder Anmerkungen sind dezidiert erwünscht.
Die einzelnen Blogeinträge bauen, leicht verändert, auf einen Text, der 2019 im Sammelband Ritualisierung – Meditatisierung – Performance publiziert wurde:
Budka, P. (2019). Von der Cyber Anthropologie zur Digitalen Anthropologie. Über die Rolle der Kultur- und Sozialanthropologie im Verstehen soziotechnischer Lebenswelten. In M. Luger, F. Graf & P. Budka (Eds.), Ritualisierung – Mediatisierung – Performance (pp. 163-188). Göttingen: V&R Unipress/Vienna University Press. https://doi.org/10.14220/9783737005142.163

Digitale Technik und Technologien haben das Menschsein verändert, und Menschen gestalten und verändern laufend Technik und Technologien. Diese Serie von Blogeinträgen zeigt, wie die Kultur- und Sozialanthropologie, als Wissenschaft vom sozialen und kulturellen Menschen, den wissenschaftstheoretischen Zugang sowie die Methodenwahl mitgestaltet, um diese komplexe Beziehung zu erfassen, zu beschreiben und letztlich zu verstehen. Dabei wird auch sie von Entwicklungs- und Veränderungsprozessen geprägt, die als soziotechnisch – im Sinne der engen Verknüpfung zwischen dem Sozialen und dem Technischen, zwischen Gesellschaft, Technik und Technologie – bezeichnet werden können.

So ist die Kultur- und Sozialanthropologie längst nicht mehr nur die Wissenschaft von “einfachen außereuropäischen Kulturen”.1 Seit Jahrzehnten forschen ihre VertreterInnen, zumeist vergleichend, zu komplexen Phänomenen, Prozessen und Veränderungen in unterschiedlichsten menschlichen Gesellschaften. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis die ersten AnthropologInnen begannen, sich mit technischen Entwicklungen und wissenschaftlichen Praktiken in Europa und den USA auseinander zu setzen (z. B. Fischer 1999, 2007; Pfaffenberger 1988b, 1992).

So kamen schrittweise digitale Informations-, Kommunikations- und Medientechnologien und mit diesen verbundene Prozesse und Praktiken in den Fokus anthropologischer Forschung: von der allgemeinen kulturellen und gesellschaftlichen Bedeutung digitaler Technologieentwicklung und deren Relevanz für das Menschsein und die Disziplin der Anthropologie (z. B. Dourish/Bell 2011; Escobar 1994; Hakken 1999; Houtman/Zeitlyn 1996; Miller 2018; Miller/Horst 2012; Uimonen 2015; Whitehead/Wesch 2012a) bis hin zur Untersuchung von spezifischen Zusammenhängen zwischen digitalen Technologien und soziokulturellen Phänomenen, wie Konflikt (Bräuchler 2005) und Ethnizität (Zurawski 2000) im Internet, Veränderungen der Arbeitswelt (Kjaerulff 2010) und menschlicher Kommunikationsweisen (Schröder/Voell 2002) oder die kulturelle Bedeutung Freier Software (Kelty 2008).

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Publications: E-learning & blended learning in anthropology & the social sciences

Publications: E-learning & blended learning in anthropology & the social sciences published on No Comments on Publications: E-learning & blended learning in anthropology & the social sciences

Here a collection of publications that discuss the development and utilization of e-learning and blended learning tools and models for sociocultural anthropology and the social sciences. These publications are the result of different projects conducted at the Department of Social and Cultural Anthropology as well as the Dean’s Office of the Faculty of Social Sciences of the University of Vienna.

Budka, P., Schallert, C., & Mader, E. (2011). Interactive technology enhanced learning for social science students. In M. E. Auer & M. Huba (Eds.), Proceedings of the 14th International Conference on Interactive Collaborative Learning (ICL2011) (pp. 274-278), CD-ROM. Piscataway, NJ: IEEE. Abstract & Text.

Budka, P., & Schallert, C. (2009). Transforming learning infrastructures in the social sciences through flexible and interactive technology-enhanced learning. Learning Inquiry, 3(3), 131-142. https://doi.org/10.1007/s11519-009-0045-9

Budka, P., Mader, E., Anderl, E., & Stockinger, J. (2008). Strategies for networked learning in social science education. In J. Luca & E. R. Weippl (Eds.), Proceedings of ED-MEDIA 2008: World Conference on Educational Multimedia, Hypermedia and Telecommunications (pp. 618-622). Chesapeake, VA: AACE.

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Seminar: Digital Technologies as Material Culture 2020

Seminar: Digital Technologies as Material Culture 2020 published on No Comments on Seminar: Digital Technologies as Material Culture 2020

In this MA seminar at the Department of Social and Cultural Anthropology, University of Vienna, we explore digital media technologies from an anthropological/ethnographic perspective in the context of material culture.
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This course gives an overview about material culture as a conceptual and practical approach to understand digital technologies. In doing so, it focuses on the everyday incorporation and utilization of digital technologies.

Mobile networked digital media technologies, such as smart phones, as well as social media platforms and services, such as Facebook or Instagram, have become important (visual) communication and (re)presentation tools. For social and cultural anthropology it is of particular interest how these digital devices and technologies are integrated and embedded into everyday life, by considering changing sociocultural, political and economic contexts. This course focuses in particular on the material aspects of digital technologies and how they are utilized on a day-to-day basis. Questions about the relevance of a material culture approach for (the understanding of) technology appropriation – on a theoretical and practical level – as well as questions about (culturally) different usage practices are discussed. How does the understanding and conceptualization of digital technology as material culture contribute to the exploration and analyses of contemporary and emerging sociocultural practices and processes in increasingly digital societies?

By working on different case studies, students get a comparative overview about material culture in a digital context.

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Lecture/Seminar: Ethnography and Digital Media 2019

Lecture/Seminar: Ethnography and Digital Media 2019 published on No Comments on Lecture/Seminar: Ethnography and Digital Media 2019

In this lecture/seminar at the Department of Social and Cultural Anthropology, we discuss how ethnography contributes to the exploration, description and understanding of digitally mediated processes and practices (in German).

In dieser Lehrveranstaltung erhalten Studierende einen Einblick in die Ethnographie digitaler Medien. Dabei werden sowohl theoretische Zugänge und Konzepte als auch praxisnahen Anwendungs- und Erfahrungswerte vermittelt.

Digitale Medien – wie Internet, Social Media und Smartphones – ermöglichen neue Formen medialer Kommunikation und Repräsentation, die in Zusammenhang mit unterschiedlichen soziokulturellen, politischen und ökonomischen Faktoren und Dimensionen stehen. Diese Medientechnologien überbrücken nicht nur Zeit und Raum, sie gestalten diese neu. Sie ermöglichen die Vernetzung und Mobilisierung von Menschen und die Konstruktion vielfältiger Formen von individueller und kollektiver Identität. Welche theoretischen und methodologischen Zugänge sind hilfreich, um neue digitale Medientechnologien und damit zusammenhängende Praktiken und Sozialitäten zu beschreiben und zu analysieren? Können wir auf das “klassische” methodische Repertoire der Kultur- und Sozialanthropologie zurückgreifen oder benötigt es neue digitale Methoden und Techniken? Welche Bedeutung haben etwa Datensicherung und die Archivierung von digitalen Artefakten? Und welche ethischen Aspekte in der Digitalen Ethnographie gilt es zu beachten?
Studierende lernen anhand von konkreten Fallbeispielen, ausgewählte theoretische und methodologische Zugänge kennen. Sie gewinnen so einen Überblick über die Diversität digitaler Phänomene, Prozesse und Praktiken sowie deren ethnographische Beschreibung und Untersuchung.

Literatur (Auswahl)

Boellstorff, T., Nardi, B., Pearce, C., & Taylor, T. L. (2012). Ethnography and virtual worlds: A handbook of method. Princeton: Princeton University Press.

Budka, P. (2019). Von der Cyber Anthropologie zur Digitalen Anthropologie. Über die Rolle der Kultur- und Sozialanthropologie im Verstehen soziotechnischer Lebenswelten. In M. Luger, F. Graf & P. Budka (Eds.), Ritualisierung – Mediatisierung – Performance (pp. 163-188). Göttingen: V&R Unipress/Vienna University Press.

Hakken, D. (1999). Cyborgs@Cyberspace: An ethnographer looks to the future. London: Routledge.

Hjorth, L, Horst, H., Galloway, A., & Bell, G. (2016). The Routledge Companion to digital ethnography. New York: Routledge.

Miller, D., & Slater, D. (2002). Ethnography and the extreme Internet. In T. H. Eriksen (Ed.), Globalisation: Studies in anthropology (pp. 39-57). London: Pluto Press.

Pink, S., Horst, H., Postill, J., Hjorth, L., Lewis, T., & Tacchi, J. (2016). Digital ethnography: Principles and practice. Thousand Oaks, CA: Sage.

Postill, J., & Pink, S. (2012). Social media ethnography: The digital researcher in a messy web. Media International Australia, 145(1), 123-134.

More info: https://ufind.univie.ac.at/en/course.html?lv=240033&semester=2019W

Seminar: Media Activism

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For the MA Program “Visual and Media Anthropology” at the Free University Berlin, I am organizing a newly developed seminar on media activism.

Course Description

Activism with/in/through media can be broadly understood as forms of technology mediated activism that intend to spark, create and/or support social and political change. So change (and therefore continuity) is at the heart of media activism, as, for instance, Kidd and Rodriguez (2009: 1) note: “Grassroots media have grown from a set of small and isolated experiments to a complex of networks of participatory communications that are integral to local, national, and transnational projects of social change”. Since media activism is related to a diversity of phenomena – such as power relationships, conflict or globalization – as well as to questions about the conception of time and space, organizational structures, collective identities and different forms of sociality, it has become a broad, interdisciplinary research field. This course gives an overview of media activism from a predominantly anthropological and ethnographic perspective.

When engaging with media activism, a variety of contexts, theoretical conceptualizations and methodological approaches have to be considered. In this course, students learn about these aspects by reviewing relevant literature and by discussing different forms and examples of media activism and related questions, issues and problems:

  • How can we contextualize media activism and related practices in anthropology?
  • What historical developments can we identify? And what does this tell us about contemporary activist processes and practices?
  • What is the role of (sociocultural and technological) change, politics, power, globalization and (de)colonization in an anthropological engagement with media activism?
  • How can we ethnographically describe and analyze media activist processes and practices? What are the possibilities and challenges?
  • How can we understand media activism in digital times and in the age of social media? What has changed?
  • What does it mean to interpret and conceptualize media activism as (a form or a part of) cultural activism?

Reference

Kidd, D., & Rodriguez, C. (2009). Introduction. In C. Rodriguez, D. Kidd, & L. Stein (Eds.), Making our media: Global initiatives toward a democratic public sphere, Volume 1: Creating new communication spaces (pp. 1-22). New York: Hampton Press.

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Book Chapter: Indigenous Media Technologies in “The Digital Age”

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Budka, P. (2019). Indigenous media technologies in “the digital age”: Cultural articulation, digital practices, and sociopolitical concepts. In S. S. Yu & M. D. Matsaganis (Eds.), Ethnic media in the digital age (pp. 162-172). New York: Routledge.

Introduction
Indigenous engagements with digital media technologies have been analyzed from different angles and by discussing a variety of issues, from technology access and literacy, to language, culture, and politics (e.g., Dyson, Grant, & Hendriks, 2016; Dyson, Hendriks, & Grant, 2007; Landzelius, 2006a). By drawing on a literature review and on an ethnographic case study, I am providing an anthropological perspective on the relationship between indigenous people and digital media technologies that focuses on digital practices related to the mediation of culture and the formation of (cultural) identity. Within this mediation process, cultural elements of the dominant, non-indigenous societies are recombined with elements from indigenous cultures. “Indigenized” media technologies promote thus an open and dynamic understanding of culture in “the digital age.” But when it comes to characterizing and understanding non-Western media phenomena and processes, terms such as “the digital age” or “the network society” have their conceptual weaknesses. These concepts are inherently ethnocentric, that is, Euro-American centered, implying an evolutionary world view that tends to ignore culturally different ascriptions of meaning to digital realities. I am following here Ginsburg (2008), who states that these concepts are rather reinforcing the imaginary of “the other,” existing in “a time not contemporary with our own” (p. 291). Thus, this chapter presents an anthropologically informed approach to the relationship between media technologies, culture, and politics that advocates the significance of non-Western perspectives and realities in conceptualizing and understanding the diversity of digital life.

Seminar: Digital & Visual Technologies as Material Culture

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In the summer term 2019, I am giving a seminar on digital and visual technologies as material culture at the Department of Social and Cultural Anthropology (MA & CREOLE study programme) of the University of Vienna. Find more information online.

This course gives an overview about material culture as a conceptual and practical approach to understand digital and visual technologies. In doing so, it focuses on digital technologies, their visual aspects and how they are integrated and utilized in everyday life.

Mobile networked digital media technologies, such as smart phones, as well as social media platforms and services, such as Facebook or Instagram, have become important (visual) communication and (re)presentation tools. For social and cultural anthropology it is of particular interest how these digital devices and technologies are integrated and embedded into everyday life, by considering changing sociocultural, political and economic contexts. This course focuses in particular on the material aspects of digital and visual technologies and how they are utilized on a day-to-day basis. Questions about the relevance of a material culture approach for (the understanding of) technology appropriation on a theoretical and practical level as well as questions about (culturally) different usage practices are discussed. How does the understanding and conceptualisation of digital and visual technology as material culture contribute to the exploration and analyses of contemporary and emerging sociocultural practices and processes in increasingly digital societies?

By working on different case studies, students get a comparative overview about material culture in the context of digital and visual technologies. Students conduct small empirical research projects within teams.

Digitale Anthropologie

Digitale Anthropologie published on No Comments on Digitale Anthropologie

Dieser Text wurde 2017 für den Blog der Universität Wien geschrieben; für eine überarbeitete und erweiterte Version des Textes siehe
Budka, P. 2019. Von der Cyber Anthropologie zur Digitalen Anthropologie. Über die Rolle der Kultur- und Sozialanthropologie im Verstehen soziotechnischer Lebenswelten. In: Luger, M., Graf, F. & Budka, P. (Hg.), Ritualisierung – Mediatisierung – Performance. Göttingen: V&R Unipress/Vienna University Press, 163-188.

Die Kultur- und Sozialanthropologie ist längst nicht mehr nur die Wissenschaft von „einfachen“, außereuropäischen Gesellschaften und Kulturen. Seit Jahrzehnten forscht die Kultur- und Sozialanthropologie kulturvergleichend zu komplexen Prozessen, Entwicklungen und Veränderungen in allen menschlichen Gesellschaften und Kulturen. Da war es nur eine Frage der Zeit bis die ersten Kultur- und SozialanthropologInnen begannen sich auch mit digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), wie dem Internet, Smartphones oder Sozialen Medien, auseinander zu setzen. Die Wiener Kultur- und Sozialanthropologie war dabei – zumindest im deutschen Sprachraum – unter den ersten, die sich mit den Verbindungen und Zusammenhängen zwischen digitalen Medientechnologien und soziokulturellen Phänomenbereichen aus spezifisch anthropologischer/ethnologischer Perspektive befassten.

In diesem Blogbeitrag gehe ich der Frage nach, welche Rolle die Kultur- und Sozialanthropologie in der Untersuchung und in weiterer Folge im Verstehen digitaler Medientechnologien spielt. Andere Aspekte der Digitalisierung dieser Disziplin – wie z.B. computerunterstützte Forschungsprojekte und -methoden, neue Publikationsmöglichkeiten durch Open Access, neue Wege der Präsentation und Kommunikation von Forschung mittels Blogs oder Sozialer Medien sowie neue Methoden und Strategien für Lernen und Lehre – kann ich hier nicht näher diskutieren.

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E-Seminar: The digital turn: New directions in media anthropology

E-Seminar: The digital turn: New directions in media anthropology published on No Comments on E-Seminar: The digital turn: New directions in media anthropology

Udupa, S., Costa, E., & Budka, P. (2018) The digital turn: New directions in media anthropology.
Discussion Paper for the Follow-Up E-Seminar on the EASA Media Anthropology Network Panel “The Digital Turn” at the 15th European Association of Social Anthropologists (EASA) Biennial Conference, Stockholm, Sweden, 14-17 August 2018.

63rd EASA Media Anthropology Network E-Seminar: 16-30 October 2018, via the network’s Mailing List.

With the advent of digital media technologies, internet-based devices and services, mobile computing as well as software applications and digital platforms new opportunities and challenges have come to the forefront in the anthropological study of media. For media anthropology and related fields, such as digital and visual anthropology, it is of particular interest how people engage with digital media and technologies; how digital devices and tools are integrated and embedded in everyday life; and how they are entangled with different social practices and cultural processes. The digital turn in media anthropology signals the growing importance of digital media technologies in contemporary sociocultural, political and economic processes. This panel suggested that the digital turn could be seen a paradigm shift in the anthropological study of media, and foregrounded three important streams of exploration that might indicate new directions in the anthropology of media.

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Review: Digital environments: Ethnographic perspectives across global online and offline spaces

Review: Digital environments: Ethnographic perspectives across global online and offline spaces published on 1 Comment on Review: Digital environments: Ethnographic perspectives across global online and offline spaces

Budka, P. (2018). [Review of the book Digital environments: Ethnographic perspectives across global online and offline spaces, by U. U. Frömming, S. Köhn, S. Fox & M. Terry]. Anthropos, 113(1), 303-304.

The edited volume “Digital Environments: Ethnographic Perspectives Across Global Online and Offline Spaces” is a collection of 16 essays by students and graduates of the M.A. Programme in Visual and Media Anthropology at the Free University Berlin. This is the first special feature of the book. The second is the anthropological and ethnographic perspective from which the individual texts discuss a diversity of digital technologies, platforms, services as well as related sociocultural phenomena, events and practices. As Sarah Pink in the book’s foreword notes, these texts and the underlying projects “focus on central issues of the discipline … through the prism of visual and media anthropology” (p. 10). Being not part of the anthropological mainstream, this visual and media anthropology perspective holds the potential of providing exiting new insights in digital culture and our increasingly digitalised societies. The digital ethnography perspective, on the other hand, focuses on “the ways in which technologies have become inseparable from other materialities and human activities” including ethnographic fieldwork, as Urte Undine Frömming, Steffen Köhn, Samantha Fox and Mike Terry note in the introduction chapter (p. 15).
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Paper: Indigenous articulations in the digital age

Paper: Indigenous articulations in the digital age published on No Comments on Paper: Indigenous articulations in the digital age

Budka, P. (2018). Indigenous articulations in the digital age: Reflections on historical developments, activist engagements and mundane practices. Paper at International Communication Association 2018 Pre-Conference “Articulating Voice. The Expressivity and Performativity of Media Practice”, Prague, Czech Republic: Hilton, 24 May. Full Paper (PDF)

The relationship between indigenous people and digital media technologies is ambivalent and enthusiastic at the same time; reflecting individual experiences and expectations as well as collective sociocultural contexts and developments. Considering indigenous people’s colonial history and colonization’s continuing effects on indigenous communities, it is not surprising that many indigenous representatives are particularly concerned about issues of power, control, and ownership related to digital technologies and new ways of knowledge production, circulation, and representation (e.g., Ginsburg, 2008).

There is a strong sense of sociopolitical activism and agency in indigenous people’s collective engagements with digital media technologies which are closely connected to the (re)construction and mediation of cultural identity, cultural articulation, social intervention, and self-determination. At the same time, indigenous people’s digital practices are related to mundane necessities of everyday communication, social networking, family bonding, or self-expression. To understand indigenous articulations in the digital age, the collective and the individual dimension need to be considered.

Idle No More Twitter Account
Screenshot: Idle No More Twitter Account, 2018

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Call for Papers: “Digital Visuality” – Vienna Anthropology Days (VANDA 2018)

Call for Papers: “Digital Visuality” – Vienna Anthropology Days (VANDA 2018) published on No Comments on Call for Papers: “Digital Visuality” – Vienna Anthropology Days (VANDA 2018)

VIENNA ANTHROPOLOGY DAYS (VANDA 2018)
September 19-22, 2018

Call for Papers
Session “Digital Visuality”

Prof. Dr. Elke Mader and Dr. Philipp Budka
(Department of Social and Cultural Anthropology, University of Vienna)

Presentations in English or German, max. 15 min.
Abstract of 350 words: https://vanda.univie.ac.at/call-for-papers/
Deadline: 1 June 2018
Venue: New Institute Building (NIG) of the University of Vienna
Universitätsstraße 7, 1010 Vienna, Austria

Abstract

Visual communication and visual culture have been a research focus in social and cultural anthropology for quite some time (e.g. Banks & Ruby, 2011). With the advent of digital media and technologies, internet-based devices and services, mobile computing as well as software applications and digital platforms new opportunities and challenges have come to the forefront in anthropological research, education and communication of visuality (e.g. Pink, 2011). Digital media technologies have become ubiquitous means of visual communication, interaction and representation. For anthropology and its subdisciplines, such as digital, media and visual anthropology, it is of particular interest how people engage with digital media and technologies, how “the digital“ is embedded in everyday life and how it relates to different social practices and cultural processes in human societies. By considering changing sociocultural, political and economic contexts and through ethnographic fieldwork, a continuously growing number of anthropological projects is aiming for a better understanding of contemporary digital phenomena (e.g. Horst & Miller, 2012).
This session contributes to these endeavours by inviting papers that focus on the visuality and visual aspects of digital life and culture. Papers could present ethnographic studies and discuss some of the following questions:

  • What does “the digital” mean for visual anthropology and/or the (interdisciplinary) relationship between anthropological subdisciplines and other visual research fields?
  • How does visual anthropology provide new perspectives on digital visuality?
  • How do specific conceptual approaches contribute to the analysis and understanding of digital visuality (e.g. ritualization, performativity, representation, material culture, practice theory)?
  • What theoretical concepts and analytical categories of sociality can be used to study (differences of) visual culture?
  • How does digital visuality co-constitute and mediate cultural performances and rituals?
  • How do digital platforms and social media services, such as YouTube, Facebook, Instagram, Twitter or Snapchat, and related practices constitute and change (visual) communication?
  • How does digital visuality impact and redefine ethnographic research (e.g. research techniques, tools, ethics)?
  • What are possible futures for digital visual anthropology and ethnography?

For questions concerning this session, please contact philipp.budka@univie.ac.at
For questions concerning registration, abstract submission and hotel reservation, please contact congress@univie.ac.at