{"id":882,"date":"2018-01-03T18:40:07","date_gmt":"2018-01-03T17:40:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.philbu.net\/blog\/?p=882"},"modified":"2018-01-03T18:50:13","modified_gmt":"2018-01-03T17:50:13","slug":"review-handbuch-der-medienethnographie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.philbu.net\/blog\/review-handbuch-der-medienethnographie\/","title":{"rendered":"Review: Handbuch der Medienethnographie"},"content":{"rendered":"<p><strong>Budka, P. (2017). [Review of the book <em>Handbuch der Medienethnographie<\/em>, by C. Bender &#038; M. Zillinger]. <em>Paideuma. Mitteilungen zur Kulturkunde<\/em>, 63, 303-307.<\/strong><\/p>\n<p>Der Sammelband \u201eHandbuch der Medienethnographie\u201c bietet einen Einblick in ein aufstrebendes und im deutschen Sprachraum noch zu wenig beachtetes Forschungsfeld. Ethnographie wird in diesem Buch vor allem als Methode in der qualitativen Medienforschung verstanden und die Autorinnen und Autoren, allesamt erfahren in der ethnographischen Feldforschung, wurden von der Herausgeberin Cora Bender und dem Herausgeber Martin Zillinger aufgefordert, individuell zu reflektieren, \u201ewie sie selbst im Feld vorgegangen sind, um Medien und Medienpraktiken zu erforschen\u201c (xi). Diese Reflexion \u00fcber die eigene Forschungspraxis ist laut Bender und Zillinger charakteristisch f\u00fcr die Ethnologie als \u201eethnographische K\u00f6nigsdisziplin\u201c (xii). Mittels dichter Beschreibungen aus unterschiedlichen ethnographischen Forschungsfeldern will der Band mit seinen Beitr\u00e4gen auch die Verbindung zwischen Empirie und Theorie in der Ethnologie in den Blick nehmen. Schwerpunkte bleiben dabei die subjektiven Erfahrungen der Feldforscherinnen und Feldforscher als Fremde, die unter spezifischen Bedingungen in bestimmten Lokalit\u00e4ten in Austausch mit Menschen treten, um die entsprechenden Interaktionsprozesse schlie\u00dflich zu interpretieren.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>In der Einleitung bieten Bender und Zillinger (xii-lii) einen \u00dcberblick zur Medienethnographie als Praxis und Methode, in dem sie die Bedeutung der Ethnographie und der teilnehmenden Beobachtung f\u00fcr die Medienforschung ebenso kompakt diskutieren wie die Geschichte der Medienethnologie sowie das Verh\u00e4ltnis ethnologischer und ethnographischer Medienforschung zu Ph\u00e4nomenen und Prozessen der massenmedialen Kommunikation, Transkulturalit\u00e4t, Globalisierung und \u00d6ffentlichkeit. Dabei gehen sie von der Grundannahme aus, da\u00df die Analyse menschlicher Gesellschaften und Kultur immer auch das Untersuchen von Medien und Medialisierungen inkludiert \u201emit denen Kultur eingerichtet und gestaltet wird\u201c (xvii). Diese Pr\u00e4misse resultiert in einer Fokussierung auf die Verbindung und den Zusammenhang zwischen Medien, Techniken und Kultur sowie einem weiten und offenen Medienbegriff. Ein solcher Medienbegriff erlaubt es im Rahmen medienethnographischer Untersuchungen \u201eTheoriendiskussionen und -traditionen zu \u00fcberpr\u00fcfen\u201c (xxvi), die oft auf etablierten Medienbegriffen und -konzepten bauen, gegenw\u00e4rtig jedoch vermehrt an ihre Erkl\u00e4rungsgrenzen sto\u00dfen. Mit einem weiter gefa\u00dften und offeneren Medienbegriff l\u00e4\u00dft sich, meiner Ansicht nach, au\u00dferdem eine Hierarchisierung von Medien und Medienpraktiken, vor allem im kulturellen Vergleich und in Verbindung mit Modernisierungsvorstellungen und -narrativen, leichter vermeiden. Ein (zu) weit gefa\u00dfter Medienbegriff kann allerdings auch zu Unsch\u00e4rfen f\u00fchren beziehungsweise den Eindruck der Beliebigkeit erwecken \u2013 ein Vorwurf, dem sich Ethnologinnen und Ethnologen vor allem hinsichtlich ihrer Methodik und Methodologie immer wieder ausgesetzt sehen. Neben der \u00d6ffnung des Medienbegriffes durch medienethnographische Forschung, betonen die Autorin und der Autor auch die Bedeutung orts- und situationsbezogener Medienforschung in der Medienethnographie, die soziokulturelle Kontexte und allt\u00e4gliche (Medien)Praktiken in den Mittelpunkt r\u00fcckt.<\/p>\n<p>Gegen Ende ihres einleitendes Textes identifizieren und diskutieren Bender und Zillinger vier Felder, die ihrer Ansicht nach zuk\u00fcnftig verst\u00e4rkt in der methodologischen Debatte zu Medien und Medienpraktiken ber\u00fccksichtigt werden sollten: (1) Kollisionen und Kollaborationen zwischen Feldforscher und Forschungspartner in der medienethnographischen Forschung, die zur Weiterentwicklung eigener Einsichten beitragen; (2) Mediation und Vermittlung (von Kultur), die die Reorganisation von Territorialit\u00e4t, N\u00e4he und Anwesenheit durch Medien beinhaltet; (3) Erforschung neuer medialer R\u00e4ume, die Menschen, Zeichen und Objekte in Austausch bringen; (4) Erweiterung des Forschungsfokus auf alle sinnlichen Wahrnehmungen im Sinne einer Medienanthropologie der Sinne. Bender und Zillinger beschlie\u00dfen ihre Einleitung mit dem Hinweis, da\u00df die Untersuchung der Medienkulturen der \u201eAnderen\u201c mittels ethnographischer Feldforschung einen Erkenntnisproze\u00df beinhaltet, der als Forschungsproze\u00df von der Forscherin oder dem Forscher reflektiert wird und durch die Anwesenheit im Alltagsleben der Forschungspartnerinnen und Forschungspartner gepr\u00e4gt ist. Diese \u201esituative Pr\u00e4senz\u201c, die eine ethnographische Forschungsstrategie voraussetzt, \u201emit der best\u00e4ndigen Zirkulation von Menschen, Bildern und Dingen im Zeitalter der Globalisierung zusammen zu bringen\u201c ist Absicht dieses Bandes (xliv).<\/p>\n<p>Insgesamt 22 Autorinnen und Autoren geben in 23 Beitr\u00e4gen, unterteilt in sechs Abschnitten, Einblick in ihre medienethnographische Forschungspraxis und -erfahrung. Dabei wird ein weites Feld an Themen und Regionen abgedeckt: von Bestattungsvideos in Ghana \u00fcber mediale R\u00e4ume in der marokkanischen Diaspora bis hin zu indigenen Medien im Mittleren Westen der USA. Die der Einleitung folgenden vier Betr\u00e4ge fokussieren besonders auf die Anwesenheit und die Rolle der ethnographischen Forscherin beziehungsweise des ethnographischen Forschers im Feld und werden im Abschnitt \u201eMedienethnographie\u201c zusammengefa\u00dft. Der zweite Abschnitt (\u201eMedientechniken\u201c) beinhaltet f\u00fcnf Beitr\u00e4ge, die sich alle mit Medien als Technik befassen und diese Sichtweise anhand afrikanischer Fallstudien untersuchen. Im dritten Abschnitt (\u201eMedienzirkulation\u201c) werden in drei Aufs\u00e4tzen Formen und Besonderheiten von Medienzirkulationen diskutiert. Unterschiedliche Medienakteure und deren Handlungsweisen stehen im Zentrum der vier Beitr\u00e4ge des vierten Abschnittes (\u201eMedienakteure\u201c). Buchabschnitt f\u00fcnf (\u201eNeue Medienfelder\u201c) beinhaltet zwei Texte, die eng an Wissenschafts- und Technikforschung angelehnt sind. Der sechste Abschnitt (\u201eMedienformate\u201c) umfa\u00dft schlie\u00dflich vier Beitr\u00e4ge, die sich mit medienethnographischen Handwerkszeug sowie unterschiedlichen Medienformaten auseinandersetzen. Eine einheitliche Textgliederung der einzelnen Beitr\u00e4ge, die (1) den Weg der Forscherin oder des Forschers ins Feld, (2) medienethnographische Grundgedanken, (3) Felderfahrungen und Forschungssituationen, (4) Reflexionen \u00fcber methodische Neujustierung in der Feldforschung sowie schlie\u00dflich (5) ein Fazit beinhaltet, erleichtert sowohl die Orientierung in den Beitr\u00e4gen als auch den systematischen Vergleich der Beitr\u00e4ge untereinander \u2013 auch wenn anzumerken ist, da\u00df sich nicht alle Beitr\u00e4ge tats\u00e4chlich an diese Gliederung halten.<\/p>\n<p>Im Folgenden gehe ich auf ausgew\u00e4hlte Buchbeitr\u00e4ge ein, um die Bandbreite dieses umfangreichen Werkes und seiner Inhalte zu veranschaulichen. Dabei steht jeder der ausgew\u00e4hlten Aufs\u00e4tze stellvertretend f\u00fcr einen der insgesamt sechs Sammelbandabschnitte.<\/p>\n<p>Heike Behrend (1-16) untersucht in ihrem Beitrag fotografische Praktiken an der ostafrikanischen K\u00fcste (v.a. Kenia). In ihren ethnographischen Forschungen ist das technische Medium der Fotografie aber nicht nur Forschungsthema, sondern wird als \u201eInstrument zur Produktion von Wissen\u201c in den Forschungsproze\u00df mit ein bezogen (1). Nachdem Behrend wichtige Stationen in der Geschichte der ethnographischen Feldforschung und der Fotografie nachgezeichnet und einen Einblick in ihre pers\u00f6nlichen Feldforschungserfahrungen gegeben hat, kommt sie zu dem Schlu\u00df, da\u00df Fotografie als \u201esozialer Vertrag\u201c zwischen den Personen verstanden werden kann, die an der Produktion, Zirkulation und Konsumption einer Fotografie teilhaben (13\u201315). Fotografie ist so mehr als ein rein \u00e4sthetisches Objekt; Fotografie ist auch ein politisches Instrument, das Menschen aneinander bindet. Es sind f\u00fcr Behrend also die sozialen Beziehungen und Interaktionen, die im Forschungsproze\u00df im Vordergrund stehen und weniger mediale Inhalte.<\/p>\n<p>Mobile Kommunikation, materielle Kultur und kulturelle Verflechtungen in Westafrika sind Themen des Aufsatzes von Hans Peter Hahn (153-171). In seiner ethnographischen Forschung analysiert Hahn die Einbettung der Technik der Mobilkommunikation in unterschiedlichen sozialen Feldern unter Neudefinition von bestimmten Rahmenbedingungen \u2013 ein Proze\u00df den er als \u201ekulturelle Aneignung\u201c beschreibt (162). F\u00fcr Hahn beschreibt der Begriff Aneignung \u201eeinen Prozess kulturellen Wandels, durch den neue Institutionen oder Dinge transformiert, [\u2026], und auf diese Weise in eine Kultur integriert werden\u201c (163). Kulturelle Aneignung ist f\u00fcr ihn ein Instrument, das besonders gut geeignet ist, sowohl \u201edie Rolle der Nutzer als Akteure\u201c (162) hervorzuheben als auch \u201eTransformationen und kreative Neudefinitionen\u201c in der Verwendung von Mobiltelefonen herauszustellen (164). In der ethnographischen Forschung ist die materielle Dimension von Kommunikationsmedien wie dem Mobiltelefon nach Hahn von besonderer Bedeutung und mu\u00df Untersuchungen zum Mediengebrauch erweitern, um gesellschaftlichen und kulturellen Wandel fa\u00dfbar zu machen.<\/p>\n<p>Martin Zillinger (173-186) gibt in seinem Beitrag Einblick in mediale Praktiken von Trance-Bruderschaften in Marokko sowie von marokkanischen Migrantinnen und Migranten in Belgien. Dabei stellt und beantwortet er die Frage, was mediale R\u00e4ume sind und wie sie ethnographisch untersucht werden k\u00f6nnen. Nachdem Zillinger seinen Weg ins Forschungsfeld beschrieben hat, stellt er zun\u00e4chst die Medienakteure und -praktiken seiner ethnographischen Forschung vor, um in einem n\u00e4chsten Schritt seine methodisch-theoretische Herangehensweise auszuf\u00fchren. Bruno Latour folgend, kommt Zillinger zu dem Schlu\u00df, da\u00df mediale R\u00e4ume in der \u201e\u00dcbersetzung und Verkn\u00fcpfung von Personen, Zeichen und Dingen\u201c entstehen und da\u00df sie am besten an den \u201eSchnittstellen ihrer Gestaltung\u201c erforscht werden sollten (184). Medien k\u00f6nnen nach Zillinger \u00fcber ihren Gebrauch verstanden und interpretiert werden, was von Ethnographinnen und Ethnographen ein holistisches Verst\u00e4ndnis von Medien- und Medialisierungspraktiken verlangt.<\/p>\n<p>Der Aufsatz von Cora Bender (279-300) befa\u00dft sich mit den politischen Dimensionen von indigenen Medien und Medienarbeit sowie damit, wie diese ethnographisch untersucht werden k\u00f6nnen. Auch Bender diskutiert ihren Weg ins Feld, um dann in ihren medienethnographischen Grund\u00fcberlegungen mit einem Abri\u00df zur Geschichte indigener Medien den Zusammenhang zwischen der (politischen) Souver\u00e4nit\u00e4t indigener Gruppen und der Medienethnographie zu erl\u00e4utern \u2013 ein Thema, das in der Ethnologie laut Autorin bisher zu wenig Beachtung fand (284). Anhand von Beispielen aus ihrer Feldforschung zeigt Bender, \u201ewie indigene Medien in Zeiten zugespitzter politischer Auseinandersetzung vermitteln, einen Platz f\u00fcr sich bestimmen und dabei gleichzeitig den Platz indigener Souver\u00e4nit\u00e4t behaupten\u201c (286). Sie schlie\u00dft ihre Ausf\u00fchrungen mit dem Hinweis, da\u00df indigene Medien nicht nur unabh\u00e4ngige indigene Positionen vermitteln, sondern auch indigene Akteure transformieren und unterschiedliche Handlungsebenen erschlie\u00dfen. Dies gelingt \u2013 vor allem in Zeiten digitaler und sozialer Medien \u2013 unter anderem durch die Verflechtung von individueller Selbstgestaltung, politischer Souver\u00e4nit\u00e4t und sozialen Beziehungen.<\/p>\n<p>Katharina Schramm (319-341) diskutiert in ihrem Aufsatz und anhand von Fallbeispielen Aspekte der Darstellung und Repr\u00e4sentation von Rasse und Genealogie in S\u00fcdafrika. Dabei versteht sie die \u201esuggerierte Trennung\u201c von Natur und Kultur als Mediatisierungs- und \u00dcbersetzungsproze\u00df auf welchen sie in ihrer ethnographischen Untersuchung fokussiert, um zu verstehen wie Rasse in einem Wechselspiel zwischen Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und \u00d6ffentlichkeit koproduziert wird (320). Rasse, so schlie\u00dft Schramm, wird als Objekt in best\u00e4ndiger \u00dcbersetzungs- und Mediatisierungsarbeit zwischen bildlicher Repr\u00e4sentation, sozialer Kategorisierung und Materialit\u00e4t \u201eimmer wieder neu hergestellt\u201c (338). In weiterer Folge sind es f\u00fcr sie besonders die Wechselwirkungen zwischen Gegenstand, Interpretationen und Darstellungen, die es kritisch zu untersuchen und zu verstehen gilt.<\/p>\n<p>Als letzten zu besprechenden Beitrag habe ich den Aufsatz von Dorle Drackl\u00e9 (387-403) ausgew\u00e4hlt. Sie zeichnet auf praktische und nachvollziehbare Art und Weise Schritte und Zwischenschritte ethnographischer Medienanalyse nach und kommentiert sie kritisch: vom Archiv gesammelter Feldforschungsdaten, die in unterschiedlichsten Formen und Formaten vorliegen, \u00fcber die Grenzen des Organisierens und Auswertens mittels Computerprogramm, \u00fcber das Analysieren der Materialien und Materialarten, die sich bei Medienanalysen als besonders vielf\u00e4ltig gestalten, bis hin zum Schreiben erster Textversionen. Besonders f\u00fcr den Arbeitsschritt der Analyse betont Drackl\u00e9 die Verbindungen, die es zwischen Datenmaterial und Themenfeldern aufzuarbeiten gilt und die letztlich \u201edie Sinnhaftigkeit kultureller Handlungen erschlie\u00dfen\u201c (396). Hier unterscheidet sich die medienethnographische Untersuchung nicht von anderen ethnographischen Forschungsprojekten.<\/p>\n<p>Wie im Vorwort von Herausgeberin und Herausgeber versprochen, tr\u00e4gt der Sammelband zur medienethnographischen Methodenreflexion bei, und wird so sicher auch Diskussionen und Debatten im wachsenden und dynamischen Feld der Medienethnologie beziehungsweise Medienanthropologie ansto\u00dfen. Auch leistet der Band einen Beitrag zu der von Herausgeberin und Herausgeber geforderten verst\u00e4rkten Refokussierung auf Ethnographie, als literarisches Produkt sowie als methodische Strategie, in ethnologischer Lehre und Forschung. F\u00fcr ein \u201eHandbuch der Medienethnographie\u201c h\u00e4tte ich mir allerdings eine deutlich st\u00e4rkere Betonung des theoretischen Charakters der Ethnographie als Erkenntnisweise und -strategie ebenso gew\u00fcnscht wie eine st\u00e4rkere Aufarbeitung der Unterschiede zwischen Ethnographie, Feldforschung und teilnehmender Beobachtung innerhalb der Ethnologie oder Kultur- und Sozialanthropologie. Ausf\u00fchrungen zur Digitalen Ethnographie, die eng mit Medienethnographie verbunden ist und sich als interdisziplin\u00e4rer Forschungsbereich in Zeiten intensivierter Digitalisierung zunehmenden Interesses erfreut, h\u00e4tten dem Band gutgetan (Siehe Boellstorff et al. 2012, Pink et al. 2015). Insgesamt handelt es sich aber um ein empfehlenswertes Buch, das den Bestand an der noch immer eher d\u00fcnn ges\u00e4ten ethnologischen beziehungsweise kultur- und sozialanthropologischen Methodenliteratur im deutschen Sprachraum mit Sicherheit bereichert.<\/p>\n<p>Verweise<\/p>\n<p>Boellstorff, T., Nardi, B., Pearce, C., Taylor, T.L. &#038; G.E. Marcus. 2012. Ethnography and virtual worlds: a handbook of method. Princeton: Princeton University Press.<\/p>\n<p>Pink, S., Horst, H., Postill, J., Hjorth, L., Lewis, T. &#038; J. Tacchi. 2015. Digital ethnography: principles and practice. Thousand Oaks, CA: Sage.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Budka, P. (2017). [Review of the book Handbuch der Medienethnographie, by C. Bender &#038; M. Zillinger]. Paideuma. Mitteilungen zur Kulturkunde, 63, 303-307. 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