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Blog Post Series: Von der Cyberanthropologie zur Digitalen Anthropologie – Teil 4

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Diese Serie von Blogeinträgen beschreibt die Relevanz kultur- und sozialanthropologischer Zugänge in der Untersuchung digitaler Technik und Technologien, dargestellt anhand wissenschaftstheoretischer Aspekte in der Entwicklung der Forschungsfelder der “Cyberanthropologie” und der “Digitalen Anthropologie”. Kommentare und/oder Anmerkungen sind dezidiert erwünscht.
Die einzelnen Blogeinträge bauen, leicht verändert, auf einen Text, der 2019 im Sammelband Ritualisierung – Meditatisierung – Performance publiziert wurde:
Budka, P. (2019). Von der Cyber Anthropologie zur Digitalen Anthropologie. Über die Rolle der Kultur- und Sozialanthropologie im Verstehen soziotechnischer Lebenswelten. In M. Luger, F. Graf & P. Budka (Eds.), Ritualisierung – Mediatisierung – Performance (pp. 163-188). Göttingen: V&R Unipress/Vienna University Press. https://doi.org/10.14220/9783737005142.163

Cyberanthropologie 2/2

Im deutschen Sprachraum war Manfred Kremser einer der ersten Kultur- und Sozialanthropologen, der sich ausführlich mit neuen digitalen Technologien und deren Bedeutung für Mensch, Gesellschaft und Kultur auseinander setzte.1 Ab 1996 bot er Lehrveranstaltungen zu ausgewählten cyberanthropologischen Themen am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie (vormals Völkerkunde) der Universität Wien an. Dabei verstand er es geschickt, das neue Forschungsfeld der Cyberanthropologie mit Frage- und Problemstellungen zu verbinden, mit denen er sich bereits zuvor intensiv auseinander gesetzt hatte, besonders im Bereich der afrikanischen und afro-karibischen Religionen. So untersuchte Kremser beispielsweise, wie der soziokulturelle Raum des Cyberspace “Afrikanische Traditionelle Religionen” und “Afrikanische Diaspora Religionen” um eine zusätzliche Dimension, die Kremser (2003: 447) als “Afrikanische Digitale Diaspora Religionen” bezeichnet, erweitert.2 Historisch betrachtet, wurden afrikanische Religionen und deren Traditionen in der Diaspora laufend transformiert. Die “Afrikanische Digitale Diaspora” transformiert nun wiederum das bereits Transformierte auf neue Art und Weise (Kremser 2001a: 111). Diese “Cyber-Transformationen” implizieren einen fundamentalen Wandel von traditionellen und diasporischen Religionen (Kremser 2003: 448). Indigene religiöse Konzepte und Praktiken verlassen ihr lokales Territorium und werden durch global vernetzte digitale Technologien für viele Menschen weltweit verfügbar. Im Zuge dieses Globalisierungsprozesses werden afrikanische Kosmologien und Ritualsysteme in neue Formen von “Kultur” transformiert, an der ein Publikum global teilhaben kann (ebd.).

In seiner Forschung arbeitete Kremser (z.B. 2001a, 2001b, 2003) die Besonderheiten dieser Transformationsprozesse heraus. Die Genese digitaler afrikanischer Diaspora-Religionen ermöglicht es beispielsweise, die Ähnlichkeiten zwischen afrikanischer Spiritualität und grundlegenden Prinzipien des Cyberspace zu erkennen. So spielen etwa binäre Codesysteme sowohl in der Computertechnik als auch bei Ifá-Orakel in der Religion der Yoruba (vor allem im westlichen Nigeria) eine entscheidende Rolle (Kremser 2001b; siehe auch Eglash 1999: 86ff.; Eglash/Bleecker 2001: 357ff.). Digitale afrikanische Religionen bilden neue Kontexte für etablierte Konzepte und Praktiken und ermöglichen so deren Neuinterpretation und das Erleben neuer religiöser Dimensionen. Viele religiöse PraktikerInnen sind, nach Kremser (1998: 141ff.), nun in unterschiedlichen sozialen Feldern engagiert: etwa als PriesterInnen in lokalen Gemeinschaften, als LehrerInnen und spirituelle FührerInnen bei internationalen Workshops und Diaspora-Treffen sowie als ComputerspezialistInnen und religiöse UnternehmerInnen in globalen Online-Gemeinschaften der digitalen Diaspora. Um diese Felder auf methodischer Ebene zu berücksichtigen, schlägt Kremser (ebd.: 135ff.) vor, das “klassische” Konzept ethnographischer Feldforschung zur “Felder-Forschung” zu erweitern, in der sich EthnographInnen mit unterschiedlichen soziokulturellen Feldern befassen, die sich auch in den digitalen Raum erstrecken, sich überlappen und ergänzen (siehe auch Marcus 1998).

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Blog Post Series: Von der Cyberanthropologie zur Digitalen Anthropologie – Teil 4

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Diese Serie von Blogeinträgen beschreibt die Relevanz kultur- und sozialanthropologischer Zugänge in der Untersuchung digitaler Technik und Technologien, dargestellt anhand wissenschaftstheoretischer Aspekte in der Entwicklung der Forschungsfelder der “Cyberanthropologie” und der “Digitalen Anthropologie”. Kommentare und/oder Anmerkungen sind dezidiert erwünscht.
Die einzelnen Blogeinträge bauen, leicht verändert, auf einen Text, der 2019 im Sammelband Ritualisierung – Meditatisierung – Performance publiziert wurde:
Budka, P. (2019). Von der Cyber Anthropologie zur Digitalen Anthropologie. Über die Rolle der Kultur- und Sozialanthropologie im Verstehen soziotechnischer Lebenswelten. In M. Luger, F. Graf & P. Budka (Eds.), Ritualisierung – Mediatisierung – Performance (pp. 163-188). Göttingen: V&R Unipress/Vienna University Press. https://doi.org/10.14220/9783737005142.163

Cyberanthropologie 1/2

Internet Café, Toronto, Canada. Photo by Philipp Budka

Die Bezeichnung “Cyberanthropologie” lehnt sich an Wortschöpfungen wie “Cyberspace”, “Cyberkultur” und “Cyberpunk” an, die vor allem der Science-Fiction-Literatur und damit der Populärkultur entstammen (Knorr 2011; Tomas 1991). Der Begriff “Cyberspace” beispielsweise wurde das erste Mal vom Science-Fiction-Autor William Gibson in der Kurzgeschichte Burning Chrome (1982) verwendet und beschreibt einen computergenerierten Raum kollektiver Halluzination (siehe auch Gibson 1984). Das Präfix “Cyber” hat eine längere Geschichte und wurde durch den Mathematiker Norbert Wiener Ende der 1940er Jahre popularisiert. Er verwendete den Begriff “Kybernetik” (“Cybernetics”), um einen interdisziplinären Wissenschaftskomplex zu beschreiben, der sich mit Steuerung und Regelung in informationellen, mechanischen oder natürlichen Systemen befasst (Wiener 1948). In ihrer grundlegenden Form versteht Wiener Kybernetik als eine Theorie von Informationen, Signalen oder Nachrichten, die das Ziel verfolgt, ein Verfahren zur Informationsgenerierung und -organisation zu entwickeln, um etwa Mensch-Maschine-Kommunikation zu ermöglichen (Axel 2006: 359; siehe auch Knorr 2011: 31ff.; Matzker 1998: 157ff.).

Die Arbeit der Kybernetiker trug maßgeblich dazu bei, dass Themen wie Kommunikation sowie soziotechnische Beziehungen und Systeme in den Mittelpunkt anthropologischer Projekte rückten (z. B. Axel 2006; Boyer 2010). Gregory Bateson (2000) beispielsweise war besonders an den kommunikativen Beziehungen zwischen Organismen – menschlichen und nicht-menschlichen – und deren Umwelt interessiert. Kybernetik, so hoffte er, könnte entscheidend zum Verständnis komplexer Systeme, von Mensch-Nicht-Mensch-Interaktionen und letztlich auch des menschlichen Geistes selbst beitragen. Während die Kybernetik als interdisziplinäres Projekt in den 1980er Jahren an Schwung verlor, wurde die Suche nach Antworten auf komplexe Problemstellungen in Zusammenhang mit zunehmend technologisierten Systemen sowie Mensch-Nicht-Mensch-Kommunikation und -Interaktion in der Anthropologie fortgesetzt. Mitte der 1990er Jahre ließen sich drei größere cyberanthropologische Forschungsprojekte identifizieren, die einerseits miteinander verknüpft waren, andererseits ihren Fokus aber auf unterschiedliche Phänomenbereiche legten (Escobar 1994: 215ff.):

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Blog Post Series: Von der Cyberanthropologie zur Digitalen Anthropologie – Teil 3

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Budka, P. (2019). Von der Cyber Anthropologie zur Digitalen Anthropologie. Über die Rolle der Kultur- und Sozialanthropologie im Verstehen soziotechnischer Lebenswelten. In M. Luger, F. Graf & P. Budka (Eds.), Ritualisierung – Mediatisierung – Performance (pp. 163-188). Göttingen: V&R Unipress/Vienna University Press. https://doi.org/10.14220/9783737005142.163

Von der Cyberanthropologie zur Digitalen Anthropologie – Eine Einleitung

Während in den Anfängen der anthropologischen Analyse von neuen digitalen Informations-, Kommunikations- und Medientechnologien noch von “Cyberanthropologie” bzw. “Cyberanthropology” (z.B. Budka/Kremser 2004; Knorr 2011) gesprochen wurde, werden diese Begriffe zunehmend von der Bezeichnung “Digitale Anthropologie” (z. B. Horst/Miller 2012) abgelöst.1 Obwohl sich die Bezeichnungen dieses Forschungsfeldes im Laufe der Jahre und unter Einfluss unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen sowie gesellschaftlicher und (populär)kultureller Trends änderten, blieben die Forschungsthemen und -schwerpunkte ähnlich: die soziokulturellen Implikationen und Bedeutungen neuer, digitaler Technologien. Dabei befassen sich AnthropologInnen oftmals mit den Verbindungen zwischen digitalen Technologien, Medien oder Kommunikationsformen einerseits und soziokulturellen Phänomenbereichen andererseits, die traditionell intensiv in der Disziplin bearbeitet werden, wie gesellschaftliche Beziehungen und Organisationsformen, kulturell unterschiedliche Formen der Kommunikation und Identitätskonstruktion, Ritualdynamiken und religiöse Prozesse oder ökonomische Praktiken (z. B. Budka/Kremser 2004; Horst/Miller 2012; Schröder/Voell 2002; Whitehead/Wesch 2012b).

Internet Café, Toronto, Canada. Photo by Philipp Budka

Das soziotechnische Phänomen, das die anthropologische Forschung zu digitalen Medientechnologien entscheidend vorantrieb, ist das Internet.2 Daniel Miller und Don Slater (2000: 14), die eine der ersten ethnographischen Studien über das Internet durchführten, betonen bereits hier, dass das Internet kein ausschließlich technisches, technologisches oder infrastrukturelles Phänomen sei, sondern auch ein soziokulturelles: Es ermöglicht Kommunikation, soziale Interaktion und kulturelle Repräsentation und ist nicht zuletzt deshalb Gegenstand anthropologischer Forschung (siehe auch Hart 2004). Das Internet und das World Wide Web (WWW)3 versprachen eine ganze Reihe von Dingen: unmittelbare globale Kommunikation, vernetztes Organisieren von Information und neue Formen von Politik, Ökonomie und Sozialität.

Howard Rheingold (2000: xviii), beispielsweise, betonte die Tragweite des “Cyberspace” für politische Freiheit und die Veränderung des “realen Lebens” durch die Etablierung “virtueller Gemeinschaften”. In der Untersuchung dieser neuen Vergemeinschaftungsformen befassten sich die ersten sozialwissenschaftlichen InternetforscherInnen zunächst mit deren (kommunikativen) Strukturen und ihrer (soziologischen) Entwicklung (z. B. Jones 1995; Smith/Kollock 1999). In der Folge verschob sich der Forschungsfokus auf den (sozialen) Netzwerkcharakter von Gesellschaften und Gemeinschaften, der sich, zumindest nach Meinung einiger SoziologInnen, im Internetzeitalter verstärkt und sogar konstituierend für das digital vernetzte Individuum ist (z. B. Castells 2000; Rainie/Wellman 2012).

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E-Seminar: The digital turn: New directions in media anthropology

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Udupa, S., Costa, E., & Budka, P. (2018) The digital turn: New directions in media anthropology.
Discussion Paper for the Follow-Up E-Seminar on the EASA Media Anthropology Network Panel “The Digital Turn” at the 15th European Association of Social Anthropologists (EASA) Biennial Conference, Stockholm, Sweden, 14-17 August 2018.

63rd EASA Media Anthropology Network E-Seminar: 16-30 October 2018, via the network’s Mailing List.

With the advent of digital media technologies, internet-based devices and services, mobile computing as well as software applications and digital platforms new opportunities and challenges have come to the forefront in the anthropological study of media. For media anthropology and related fields, such as digital and visual anthropology, it is of particular interest how people engage with digital media and technologies; how digital devices and tools are integrated and embedded in everyday life; and how they are entangled with different social practices and cultural processes. The digital turn in media anthropology signals the growing importance of digital media technologies in contemporary sociocultural, political and economic processes. This panel suggested that the digital turn could be seen a paradigm shift in the anthropological study of media, and foregrounded three important streams of exploration that might indicate new directions in the anthropology of media.

More (PDF)

Digital ethnography

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Digital ethnography – a selection of resources

e-Seminars of the EASA Media Anthropology Network:

Literature:

Ethnography in virtual worlds:

  • Boellstorff, et al. (2012). Ethnography and virtual worlds: A handbook of method. Princeton: Princeton University Press.

Ethnography and digital and social media:

  • Hjorth, L., et al. (Eds.). (2017). The Routledge Companion to digital ethnography, New York: Routledge. Forthcoming.
  • Miller, D., et al. (2016). How the world changed social media. London: UCL Press. http://discovery.ucl.ac.uk/1474805/1/How-the-World-Changed-Social-Media.pdf
  • Pink, S., et al. (2016). Digital ethnography: Principles and practice. Thousand Oaks, CA: Sage.
  • Postill, J., & Pink, S. (2012). Social media ethnography: The digital researcher in a messy web. Media International Australia, 145(1), 123-134. http://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/1329878X1214500114
  • Sanjek, R., & Tratner, S. W. (Eds.). (2016). eFieldnotes: The makings of anthropology in the digital world. Philadelphia: University of Pennsylvania Press.

Blog posts:

Research centres:

Lecture: Visuelle Anthropologie in Zeiten zunehmender Digitalisierung

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Vorlesung “Visuelle Anthropologie in Zeiten zunehmender Digitalisierung“,
Wintersemester 2016/17, am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien
Philipp Budka

Ziele

Die Lehrveranstaltung gibt einen Überblick zur Visuellen Anthropologie und diskutiert die Bedeutung sowie die Entwicklung dieser kultur- und sozialanthropologischen Subdisziplin in Zeiten zunehmender Digitalisierung. Studierende erhalten so einen Einblick in die historische, gegenwärtige und zukünftige Relevanz der Visuellen Anthropologie.

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Paper: Interactive technology enhanced learning for social science students

Paper: Interactive technology enhanced learning for social science students published on 1 Comment on Paper: Interactive technology enhanced learning for social science students

Budka, P., Schallert, C., Mader, E. 2011. Interactive technology enhanced learning for social science students. In M. E. Auer & M. Huba (Eds.), Proceedings 14th International Conference on Interactive Collaborative Learning (ICL2011) (pp. 274-278), CD-ROM. Piscataway, NJ: IEEE.

Abstract

This paper introduces the case of an interactive technology enhanced learning model, its contexts and infrastructure at a public university in the Bologna era. From a socio-technological perspective, it takes a look at the conditions and challenges under which this flexible learning model for the social sciences has been developed. Furthermore, selected evaluation results, including experiences and expectations of social science students, are discussed. The paper concludes that it is possible, with the appropriate didactical model, to create and facilitate interactive student-centered learning situations, even in “mass lectures”.

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Seminar: Media & visual technologies as material culture – students’ projects

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The following joint student projects are conducted in the seminar “Media and visual technologies as material culture” at the Department of Social and Cultural Anthropology of the University of Vienna:

  • Team A: Non-Use of Smartphones
    -> Which impact does the non-use of smartphones have for the private and working life? Why do people decide against using smartphones?
  • Team B: Meaning of Cellphones for Refugees
    -> What is the meaning of cellphones for refugees in Austria?
  • Team C: Crowd-sourcing & Labor
    -> How are subjective meanings of “team work” shaped by the inter-dependencies between freelancers and the website Capacitor?
  • Team D: Sharing of Visual Media, Art & Cultural Identity
    -> In what aspects have the Japanese art forms of dance and painting changed through the sharing of visual media/material?
  • Team E: Access to Internet & Power Relations within the Family Home
    -> What are the effects of internet usage on children and young adults in respect to power relations in the family home?
  • Team F: Conversion/Discussion about Digital Content
    -> What is the difference between usage of commentary sections of Serbian and German online newspapers?
  • Team G: Self-Identification through Visual Communication & Social Media
    -> How do people identify/define themselves through visual communication via social media (websites (blogs), video blogs and Instagram)?
  • Team H: Ayahuasceros – Making of Ritual Community on Facebook
    -> What is the relevance of Facebook in the community building process of Austrian Ayahuasca ceremonies?
  • Team I: Bicycle Movement & Digital Media in Vienna
    -> How are digital media technologies utilized in relation to the social network BikeKitchen?

Seminar: Media & visual technologies as material culture – students’ research ideas

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Clustering of individual ideas to create joint research projects in the seminar “Media and Visual Technologies as Material Culture” at the Department of Social and Cultural Anthropology of the University of Vienna.

clustering_ideas

Article: Lehren & Lernen mit Technologien an Hochschulen

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Budka, P., Ebner, M., Nagler, W., Schallert, C. 2011. Hochschule – Strukturen, Rahmen und Modelle für die Lehre mit Technologien. In Ebner, M. & S. Schön (Eds.), Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien.

Abstract

Ausgehend von der bestehenden Bildungslandschaft und ihres politisch historischen Entwicklungskorsetts diskutiert dieser Beitrag das Potential von mit digitalen Medien und Technologien gestütztem Lehren und Lernen an Hochschulen. Unter besonderer Berücksichtigung von organisatorischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen und anhand des Spezialfalls der universitären Massenlehrveranstaltung werden ein didaktisches Modell sowie die Anwendungen von Lernmanagementsystemen vorgestellt. Dabei wird vor allem der Frage nachgegangen, wie Interaktion und Interaktivität in Lehrveranstaltungen mittels entsprechend didaktischer Modelle und mit Unterstützung von Lernsystemen gesteigert und verbessert werden können. Beispiele aus der Praxis und Maßnahmen für den Einsatz von digitalen Medientechnologien in der universitären Lehre ergänzen das Kapitel.

Text (PDF)

L3T – Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien
Mehr zu L3T

Computer(system)(probleme)

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Als PC/Windows und Apple/MacOS User steht man manchmal vor schier unlösbaren Problemen. So habe ich einen Teil meiner ersten Woche hier in Toronto damit verbracht folgendes Problem zu lösen:

Um auch in Kanada meine E-Mails möglichst vollständig beisammen zu haben, nahm ich die persönliche Datei von Windows Outlook (.pst), die Postein- und Ausgang sowie sämtliche Ordner beinhaltet auf meiner externen Festplatte mit.

Nun weigerten sich aber sämtliche E-Mail Programme auf meinem Apple Powerbook, das ich nach Kanada mitgenommen hatte, diese Datei zu erkennen, geschweige denn zu importieren. Wie sich herausstellte ist das einzige Mac E-Mail Programm, das in der Lage ist eine solche pst-Datei zu importieren, die Mac-Version des Windows Programms Outlook 2001. Endlich gefunden und installiert stellte sich nach unzähligen Versuchen heraus, dass dieses Programm ausschließlich mit einem Microsoft Exchange Server funktioniert, der natürlich nicht kostenlos zu beziehen ist.

Bis jetzt habe ich es also nicht geschafft eine Lösung für dieses Problem zu finden. Ich arbeite jetzt mit einem IMAP E-Mail Account, der die E-Mails am Server lässt und ich diese dann auch auf meinen PC in Wien laden kann. Wahrscheinlich gibt es irgendeine einfache Lösung, die ich nicht in der Lage war zu finden. Auf jeden Fall habe ich wieder mal durch die Benutzung zweier unterschiedlicher Computersysteme eine Menge dazu gelernt…