2010-01-12

Article: MyKnet.org: How Northern Ontario's First Nation communities made themselves at home on the World Wide Web

Philipp Budka
Department of Social and Cultural Anthropology
University of Vienna

Brandi L. Bell
Comprehensive School Health Research
University of Prince Edward Island

Adam Fiser
Faculty of Information
University of Toronto

Abstract


In this article we explore the development of MyKnet.org, a loosely structured system of personal homepages that was established by indigenous communities in the region of Northern Ontario, Canada in 2000. Individuals from over 50 remote First Nations across Northern Ontario have made this free of charge, free of advertisements, locally-driven online social environment their virtual home. MyKnet.org currently comprises over 25,000 active homepages and strongly reflects the demographic and geographic profile of Northern Ontario. It is thus youth-based and built around the communities’ need to maintain social ties across great distances. We draw upon encounters with a range of MyKnet.org’s developers and long time users to explore how this community-developed and community-controlled form of communication reflects life in the remote First Nations. Our focus is on the importance of locality: MyKnet.org’s development was contingent on K-Net, a regional indigenous computerization movement to bring broadband communications to remote First Nations. MyKnet.org is explicitly community-driven and not-for-profit, thus playing an important role in inter- and intra-community interaction in a region that has lacked basic telecommunications infrastructure well into the millennium.

Budka, P., Bell, B., & Fiser, A. 2009. MyKnet.org: How Northern Ontario's First Nation communities made themselves at home on the World Wide Web. The Journal of Community Informatics, 5(2), Online: http://ci-journal.net/index.php/ciej/article/view/568/450

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Special Issue: CI & Indigenous Communities in Canada—The K-Net Experience

The Journal of Community Informatics Special Issue: CI & Indigenous Communities in Canada—The K-Net (Keewaytinook Okimakanak's Kuhkenah Network) Experience

Table of Contents
http://ci-journal.net/index.php/ciej/issue/view/27

Editorial

The K-Net Experience: Thematic Introduction to the Special Issue
Brian Beaton, Susan O'Donnell, Adam Fiser, Brian Walmark

K-Net, Community Informatics and Service Delivery: An Evolving Paradigm
Michael Gurstein

Articles

MyKnet.org: How Northern Ontario's First Nation Communities Made Themselves At Home On The World Wide Web
Philipp Budka, Brandi Bell, Adam Fiser

How K-Net and Atlantic Canada's First Nation Help Desk are Using Videoconferencing for Community Development
Mary Milliken, Susan O'Donnell, Elizabeth Gorman

Out from the Edges: Multi-site Videoconferencing as a Public Sphere in First Nations
Fenwick McKelvey, Susan O'Donnell

Representation and Participation of First Nations Women in Online Videos
Sonja Perley

Implementation of Information and Communication Technology in Aboriginal Communities: A Social Capital Perspective
Javier Mignone, Heather Henley

Case Studies

Managing Changes in First Nations’ Health Care Needs: Is Telehealth the Answer?
Josée Gabrielle Lavoie, Donna Williams

Notes from the field

In Search of Community Champions: Researching the Outcomes of K-Net’s Youth Information and Communications Technology Training Initiative
Kristy Tomkinson

A Community Informatics Model for e-Services in First Nations Communities: The K-Net Approach to Water Treatment in Northern Ontario
Michael Gurstein, Brian Beaton, Kevin Sherlock

Reports

Enabling and Accelerating First Nations Telehealth Development in Canada
Valerie Gideon, Eugene Nicholas, John Rowlandson, Florence Woolner

ON-LINE RESOURCES about Keewaytinook Okimakanak, the Kuhkenah Network (K-Net) and Associated Broadband Applications
Brian Beaton

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2008-02-07

K-Net in Sioux Lookout

Nach fast 30-stündiger Zugfahrt endlich in Sioux Lookout angekommen, statte ich natürlich K-Net, dem Internet Service und Netzwerk Provider des Keewaytinook Okimakanak Tribal Councils, einen meiner ersten Besuche ab. Die Organisationen hat nun das gesamte Gebäude in der King Street übernommen und auch sein Team mit neuen MitarbeiterInnen verstärkt.


In Sioux Lookout sind im Winter einige Geschäfte und Restaurants nicht geöffnet, da diese entweder nicht für die eisigen Temperaturen ausgerüstet sind oder sich auf den Sommertourismus spezialsiert haben. So ist etwa das Kino, oder das Restaurant Knobby's geschlossen. So geht es im Winter in der Stadt etwas ruhiger zu als im Sommer, auch wenn es genügend kulturelle Veranstaltungen oder Möglichkeiten gibt sich etwa sportlich zu betätigen.

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2006-07-30

KORI

Das Keewaytinook Okimakanak (Northern Chiefs) Council gründete 2004 ein Forschungsinstitut, um die Bedürfnisse der indigenen Gemeinschaften wissenschaftlich fundiert und unabhängig von externen Forschungseinrichtungen erheben zu können. Schwerpunkt in den Untersuchungen und Studien von KORI (KO Research Institute), das seinen Sitz in Thunder Bay hat, ist die kulturell und sozial adäquate Verwendung und Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien innerhalb der unterschiedlichen Programme und Initiativen von KO:
  • Telehealth (Gesundheitsvorsorge und -Betreuung mittels Internet)
  • Bildung (mittels E-Learning)
  • Vernetzung indigener Gemeinschaften mittels Breitbandinternet und Satellitenverbindung
KORI-Mitarbeiter inspizieren die Errichtung einer Komponente eines WLAN-Netzwerkes auf einem Haus in Thunder Bay

KORI bietet auf seiner Website diverse Unterlagen, Dokumente und Informationen, die von Mitarbeitern des Instituts gesammelt und ständig erweitert werden. So findet sich unter diesen Ressourcen etwa auch eine vorläufige Version eines Leitfadens für sozialwissenschaftliche Forschung innerhalb und mit den indigenen Gemeinschaften der Region.

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2006-07-17

K-Net

K-Net ist unter anderem ein Computernetzwerk, das vom Northern Chiefs Council (Keewaytinook Okimakanak) Mitte der 1990er Jahre gegründet wurde, um zunächst einmal 6 First Nation Gemeinschaften im nordwestlichen Ontario miteinander zu vernetzen. Aufgrund der Abgeschiedenheit dieser Gebiete - mit Ausnahme einiger Monate im Winter sind diese nur mit dem Flugzeug zu erreichen - setzte K-Net schon früh auf Satellitentechnik um diesen Gemeinschaften unterschiedliche Breitband-Internetservices zur Verfügung zu stellen.

K-Net Satellitenschüssel
K-Net Satellitenschüssel in Sioux Lookout

Unter anderem ermöglicht K-Net Gesundheitsversorgung und -Beratung via Internet (Telehealth), Ausbildung und lernen für Jugendliche ohne die Gemeinschaften und Familie verlassen zu müssen (Internet High School) sowie die Erstellung und das Verwalten von persönlichen Webseiten (MyKnet.org).

Informationen zu weiteren K-Net Services finden sich auf der umfangreichen Website des Netzwerks.

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2006-06-16

Telehealth Conference

Mittwoch und Donnerstag (14. und 15. Juni) fand an der Universität von Toronto die "Ontario First Nation Regional Telehealth Conference" statt. Mehr als 70 Delegierte und Teilnehmer, mehrheitlich Mitglieder von First Nations aus Ontario, nahmen an der Konferenz teil, um über ihre Erfahrungen mit Telehealth zu diskutieren.

Aber auch Experten und Vertreter von First Nations aus anderen Regionen wurden, teilweise mittels Videokonferenz, in den Konferenzablauf integriert.
Dabei wurde schnell klar, dass es nicht sinnvoll und notwendig scheint nach einer allgemein gültigen Definition von Telehealth zu streben, da diese Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien von jedem anders praktiziert und interpretiert werden kann. (Den Versuch einer Definition unternimmt etwa die Wikipedia.)

Eine solche Videokonferenz wurde auch genutzt, um eine Online-Verbindung zu einer abgelegenen First Nation Gemeinschaft im nördlichen Ontario - North Caribou Lake - herzustellen. So konnten die Menschen vor Ort von ihren persönlichen Erfahrungen mit Telehealth berichten.

videoconferencing
Videoconferencing

Ein Instrument, das für den speziellen medizinischen Einsatz und der Betreuung von Menschen via Computer- und Internetverbindung entwickelt wurde und auch bei der Konferenz eingesetzt wurde, ist der sogenannte "iDoc". Dieses Gerät erlaubt, mittels eingebauter Kameras, etwa dem
behandelten Arzt eine "Echtzeit" Diagnose über das Internet zu stellen und so beispielsweise einen notwendigen Krankentransport in die Wege zu leiten.

iDoc
Demonstration des iDocs

Am Ende der Konferenz war sich die Mehrzahl der Teilnehmer einig, dass
der richtige und zielbewußte Einsatz von Telehealth von großem Nutzen für die First Nations, ihre Kulturen und Gemeinschaften sein kann.

Wie Telehealth vor allem im nördlichen Ontario eingesetzt wird, veranschaulicht eine spezielle K-Net Website: http://telehealth.knet.ca/

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