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Workshop: Indigenous Peoples Knowledge Society

Workshop: Indigenous Peoples Knowledge Society published on No Comments on Workshop: Indigenous Peoples Knowledge Society

KCTOS Conference: Knowledge, Creativity, and Transformation of Societies
Vienna, Austria, 6 to 9 December 2007

Conference Section/Workshop: Indigenous Peoples Knowledge Society: Transformations and Challenges / Indigene in der Wissensgesellschaft: Transformationen und Herausforderungen
http://www.inst.at/kctos/sektionen_a-f/fiser_budka.htm

Of the more than 300 Million Indigenous Peoples recognized by the United Nations, a growing minority is actively shaping indigenous visions of a knowledge-based society. These visions are not simply indigenous responses to global mainstream debates over post-industrial development or techno-scientific culture, etc. More importantly, they articulate the actual deployment of new media and information communications technologies (ICTs) by indigenous communities to forward their own policies and practices. They frame how indigenous communities are mobilizing over the internet and on the Web to communicate their lived experiences and extend their local networks to global audiences, including and especially, a global indigenous audience.

For academics in the field, online indigenous communities are opening up spaces of inquiry beyond the digital divide by actively co-creating virtual communities and transforming their cultural experience through ICTs (i.e., real life in cyberspace). Questions about resources, knowledge/power and access continue to be important, but they have become more complicated by issues of networking and social life, virtual reproduction, and information policy. These new social, political, and cultural forms of indigeneity will be discussed within this section.

Papers within this section address one or more themes reflected in the following research questions:

• How can/should social sciences describe and explain local indigenous knowledge production in a potentially global knowledge system? What are the socio-cultural and political inter-linkages between local and global?
• How do indigenous communities integrate new media practices and ICTs into processes of local media production and networking to participate in socio-cultural life, political movements, economic development, healthcare, education, and so forth?
• How might indigenous communities’ uses of new media and ICTs reflect challenges for diversity, conflict, global ethics, pluralism, gender, youth and heritage?
• What best practices have indigenous organizations developed around the inter-linkages of knowledge production, new media, ICTs, and local/global community networks (that could inform practitioners and scholars)?

International Day of the World's Indigenous People – August 9

International Day of the World's Indigenous People – August 9 published on No Comments on International Day of the World's Indigenous People – August 9

By resolution 49/214 of 23 December 1994, the General Assembly decided to celebrate the International Day of the World’s Indigenous People on 9 August every year during the International Decade of the World’s Indigenous People. In 2004 the Assembly proclaimed a Second International Decade by resolution 59/174. The goal of this Decade is to further strengthen international cooperation for the solution of problems faced by indigenous people in such areas as culture, education, health, human rights, the environment, and social and economic development.

In April 2000, the Commission on Human Rights adopted a resolution to establish the UN Permanent Forum on Indigenous Issues which was endorsed by the Economic and Social Council in resolution 2000/22 of 28 July 2000. The mandate of the Permanent Forum is to discuss indigenous issues related to culture, economic and social development, education, the environment, health and human rights.

More Info and Links at: http://www.un.org/depts/dhl/indigenous/
© United Nations 1995-2007

Besuch in Mishkeegogamang

Besuch in Mishkeegogamang published on No Comments on Besuch in Mishkeegogamang

Mishkeegogamang ist eine politisch unabhängige First Nation, die etwa 250 km nordwestlich von Sioux Lookout am Highway 599 liegt. Rund 800 Menschen leben in den Siedlungen Bottle Hill, Poplar Heights, Sandy Road und Ten Houses. Während die erstgenannten Gemeinschaften zusammen den Kern des Reservats bilden, liegt Ten Houses etwa 20 km weiter südlich.

Mish ist gerade dabei, die vom Keewaytinook Okimakanak (KO) Chief Council und K-Net zur Verfügung gestellten Videokonferenz-Systeme auch außerhalb des Telemedicine/Telehealth Programms für nicht medizinische Zwecke zu testen und zu promoten. So sollen weitere Systeme angeschafft werden, um die Menschen im Reservat mit diversen sozialen und staatlichen Organisationen und Einrichtungen in Ontario und in ganz Kanada zu vernetzen.

Während des Sommers wird in Mish eine Fußball-Liga veranstaltet, an der neben vier Männermannschaften auch eine Damenmannschaft, die “Lady Hawks” teilnehmen. Fußball scheint also auch im Mutterland des Eishockeys immer populärer zu werden – zumindest einmal im Sommer…

KORI

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Das Keewaytinook Okimakanak (Northern Chiefs) Council gründete 2004 ein Forschungsinstitut, um die Bedürfnisse der indigenen Gemeinschaften wissenschaftlich fundiert und unabhängig von externen Forschungseinrichtungen erheben zu können. Schwerpunkt in den Untersuchungen und Studien von KORI (KO Research Institute), das seinen Sitz in Thunder Bay hat, ist die kulturell und sozial adäquate Verwendung und Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien innerhalb der unterschiedlichen Programme und Initiativen von KO:

  • Telehealth (Gesundheitsvorsorge und -Betreuung mittels Internet)
  • Bildung (mittels E-Learning)
  • Vernetzung indigener Gemeinschaften mittels Breitbandinternet und Satellitenverbindung

img_0615KORI-Mitarbeiter inspizieren die Errichtung einer Komponente eines WLAN-Netzwerkes auf einem Haus in Thunder Bay

KORI bietet auf seiner Website diverse Unterlagen, Dokumente und Informationen, die von Mitarbeitern des Instituts gesammelt und ständig erweitert werden. So findet sich unter diesen Ressourcen etwa auch eine vorläufige Version eines Leitfadens für sozialwissenschaftliche Forschung innerhalb und mit den indigenen Gemeinschaften der Region.

Thunder Bay

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Die Stadt Thunder Bay liegt am Lake Superior, dem größten der Großen Seen, und dient unter anderem als Schnittstelle zwischen den westlichen Provinzen Kanadas und ihren Getreide- und Mineralvorkommen und den südöstlichen Metropolen.

Thunder Bay ist eine sehr junge Stadt, die erst in den 1970er Jahren aus einem Zusammenschluß der Städte Fort William und Port Arthur entstand. Symbol der Stadt ist eine Bergformation, die als Halbinsel vor Thunder Bay liegend, die Form eines schlafenden Riesen hat. Einer Legende der Ojibwa zufolge, ist der schlafende Riese Nanabush oder Nanabozoh, ein Geist, Magier und Kulturheros, der zu Stein wurde nachdem er u.a. die Welt erschaffen hatte und erst wieder erwacht wenn er gebraucht wird.

Nanabush
Nanabush (Der schlafende Riese), Bergformation vor Thunder Bay

K-Net

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K-Net ist unter anderem ein Computernetzwerk, das vom Northern Chiefs Council (Keewaytinook Okimakanak) Mitte der 1990er Jahre gegründet wurde, um zunächst einmal 6 First Nation Gemeinschaften im nordwestlichen Ontario miteinander zu vernetzen. Aufgrund der Abgeschiedenheit dieser Gebiete – mit Ausnahme einiger Monate im Winter sind diese nur mit dem Flugzeug zu erreichen – setzte K-Net schon früh auf Satellitentechnik um diesen Gemeinschaften unterschiedliche Breitband-Internetservices zur Verfügung zu stellen.

K-Net Satellitenschüssel
K-Net Satellitenschüssel in Sioux Lookout

Unter anderem ermöglicht K-Net Gesundheitsversorgung und -Beratung via Internet (Telehealth), Ausbildung und lernen für Jugendliche ohne die Gemeinschaften und Familie verlassen zu müssen (Internet High School) sowie die Erstellung und das Verwalten von persönlichen Webseiten (MyKnet.org).

Informationen zu weiteren K-Net Services finden sich auf der umfangreichen Website des Netzwerks.

Sioux Lookout

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Steigt man in Toronto in den Zug Richtung Vancouver, erreicht man nach etwa 25 Stunden das kleine Städtchen Sioux Lookout. Den Namen verdankt der Ort einer Begebenheit, die sich im 17. Jahrhundert zugetragen haben soll. Nach dem die Ojibwa – die sich selbst als Anishenabe bezeichnen – vor den verfeindeten Sioux monatelang geflüchtet waren, gelangten sie endlich an die Ufer des Pelican Lake, wo sie ihre Zelte aufschlugen. Ein Späher hielt auf dem höchsten Hügel – dem “Sioux Lookout” – Ausschau nach den Verfolgern. Als die Sioux schließlich am See ankamen, hatten sie die Ojibwa längst entdeckt und konnten sie so in eine Falle locken und besiegen.
(mehr Infos)

Das heutige Sioux Lookout wurde Anfang des 20. Jhdts. von Arbeitern gegründet, die sich neben der Eisenbahnstrecke nieder ließen. Und der Hügel auf dem die Ojibwa Auschau hielten, heißt heute Sioux Mountain.

Sioux Mountain
Sioux Mountain am Pelican Lake mit Eisenbahnbrücke

Heute leben in Sioux Lookout etwas mehr als 5000 Menschen. Besonders für die First Nations im nördlichen Ontario ist Sioux Lookout ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, um weiter in den Süden zu reisen, sich mit Lebensmitteln zu versorgen oder etwa einen Arzt aufzusuchen. Viele Indigene aus dem Norden und der umliegenden Reservate leben heute in Sioux Lookout. So ist das Ortsbild geprägt von Schildern und Beschriftungen sowohl in englischer als auch in Oji-Cree Sprache. Und auch im medialen Bereich wird der multikulturellen Bevölkerung, etwa mit der First Nations Medienorganisation Wawatay, Rechnung getragen.

Zweisprachiges Schild
Zweisprachiges Schild

National Aboriginal Day

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Am 21. Juni wird in Kanada der National Aboriginal Day gefeiert. Dieser Tag, an dem die Kulturen und Lebensweisen der Ureinwohner des Landes – First Nations, Inuits und Métis – gefeiert werden, fand heuer zum zehnten Mal statt. Schon zu Beginn der 1980er Jahre forderten Vertreter indigener Gemeinschaften die Etablierung eines eigenen Tages, der an die Menschen und ihre Kulturen erinnern soll, die schon vor Ankunft der ersten Europäer auf diesem Land lebten.

Gefeiert wurde im ganzen Land. In Toronto gab es eine Sonnenaufgangszeremonie am Dach des Rathauses, diverse Austellungen indigener Kunst sowie ein Fest. Das Aboriginal Peoples Television Network brachte ein Sonderprogramm mit diversen Sendungen und Berichterstattungen. Nur die “Mainstream” Medien schienen diesem Tag keine Aufmerksamkeit zu schenken.

Natives bei einer öffentlichen Aufführung
Auf einer großen Einkaufsstraße in Toronto, präsentiert eine Gruppe Aboriginals traditionelle Tänze und Gesänge


Telehealth Conference

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Mittwoch und Donnerstag (14. und 15. Juni) fand an der Universität von Toronto die “Ontario First Nation Regional Telehealth Conferencestatt. Mehr als 70 Delegierte und Teilnehmer, mehrheitlich Mitglieder von First Nations aus Ontario, nahmen an der Konferenz teil, um über ihre Erfahrungen mit Telehealth zu diskutieren.

Aber auch Experten und Vertreter von First Nations aus anderen Regionen wurden, teilweise mittels Videokonferenz, in den Konferenzablauf integriert. Dabei wurde schnell klar, dass es nicht sinnvoll und notwendig scheint nach einer allgemein gültigen Definition von Telehealth zu streben, da diese Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien von jedem anders praktiziert und interpretiert werden kann. (Den Versuch einer Definition unternimmt etwa die Wikipedia.)

Eine solche Videokonferenz wurde auch genutzt, um eine Online-Verbindung zu einer abgelegenen First Nation Gemeinschaft im nördlichen Ontario – North Caribou Lake – herzustellen. So konnten die Menschen vor Ort von ihren persönlichen Erfahrungen mit Telehealth berichten.

videoconferencing
Videoconferencing


Ein Instrument, das für den speziellen medizinischen Einsatz und der Betreuung von Menschen via Computer- und Internetverbindung entwickelt wurde und auch bei der Konferenz eingesetzt wurde, ist der sogenannte “iDoc”. Dieses Gerät erlaubt, mittels eingebauter Kameras, etwa dem
behandelten Arzt eine “Echtzeit” Diagnose über das Internet zu stellen und so beispielsweise einen notwendigen Krankentransport in die Wege zu leiten.

iDoc
Demonstration des iDocs


Am Ende der Konferenz war sich die Mehrzahl der Teilnehmer einig, dass
der richtige und zielbewußte Einsatz von Telehealth von großem Nutzen für die First Nations, ihre Kulturen und Gemeinschaften sein kann.

Wie Telehealth vor allem im nördlichen Ontario eingesetzt wird, veranschaulicht eine spezielle K-Net Website: http://telehealth.knet.ca/

Walking through the City of Toronto

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Eine Auswahl an Fotos, die auf meinem ersten Streifzug durch die City von Toronto entstanden sind – Toronto aus der touristischen Perspektive.

CN Tower
Der CN Tower (Canadian National)


City of Toronto

Die City vom CN Tower aus gesehen
Skyline of Toronto
Die Skyline von Toronto vom Lake Ontario aus photographiert

Skyscrapers
Wolkenkratzer
Soldiers' Tower
Der Soldiers’ Tower, der Teil der Universität von Toronto ist, erinnert an die in den Weltkriegen gefallenen Studenten