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Concept map: Ethnographie des Cyberspace (nach Ackermann, 2000)

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Diese Concept Map visualisiert die wesentlichsten Punkte einer “Ethnographie des Cyberspace” nach Ackermann (2000).

“Für die Ethnologie sind die sozialen Phänomene des Cyberspace insofern von Interesse, als sie auf der theoretischen Ebene zu einer Auseinandersetzung mit traditionellen Konzepten von Sozialität … herausfordern und auf der empirischen Ebene die Flexibilität und Variabilität der Methode … einfordern” (S. 289).

A. Ackermann. 2000. Das virtuelle Universum der Identität. Überlegungen zu einer Ethnographie des Cyberspace. In S. M. Schomburg-Scherff & B. Heintze (Hg.) Die offenen Grenzen der Ethnologie. Schlaglichter auf ein sich wandelndes Fach. Frankfurt/Main: Lembeck. S. 276-290.

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Seminar: Media & visual technologies as material culture – students’ projects

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The following joint student projects are conducted in the seminar “Media and visual technologies as material culture” at the Department of Social and Cultural Anthropology of the University of Vienna:

  • Team A: Non-Use of Smartphones
    -> Which impact does the non-use of smartphones have for the private and working life? Why do people decide against using smartphones?
  • Team B: Meaning of Cellphones for Refugees
    -> What is the meaning of cellphones for refugees in Austria?
  • Team C: Crowd-sourcing & Labor
    -> How are subjective meanings of “team work” shaped by the inter-dependencies between freelancers and the website Capacitor?
  • Team D: Sharing of Visual Media, Art & Cultural Identity
    -> In what aspects have the Japanese art forms of dance and painting changed through the sharing of visual media/material?
  • Team E: Access to Internet & Power Relations within the Family Home
    -> What are the effects of internet usage on children and young adults in respect to power relations in the family home?
  • Team F: Conversion/Discussion about Digital Content
    -> What is the difference between usage of commentary sections of Serbian and German online newspapers?
  • Team G: Self-Identification through Visual Communication & Social Media
    -> How do people identify/define themselves through visual communication via social media (websites (blogs), video blogs and Instagram)?
  • Team H: Ayahuasceros – Making of Ritual Community on Facebook
    -> What is the relevance of Facebook in the community building process of Austrian Ayahuasca ceremonies?
  • Team I: Bicycle Movement & Digital Media in Vienna
    -> How are digital media technologies utilized in relation to the social network BikeKitchen?

TAZ Artikel “Social Network für Indianer – ‘Wir waren zuerst da!'”

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von Sunny Riedel, TAZ, 08.06.2010 (Print, PDF und Online)

“MyKnet ist eine soziale Online-Umgebung von Indianern für Indianer”, erklärt Philipp Budka vom Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien. Seit ein paar Jahren forscht er über das Internetportal und dessen Provider Knet.

Das Herzstück ist MyKnet.org, eine Ansammlung von Homepages, über die Angehörige der First Nations, wie sie sich selbst bezeichnen, miteinander kommunizieren.

Wie die meisten Aboriginals werden auch die First Nations stark benachteiligt. Ihre Siedlungen und Reservate sind häufig weit voneinander entfernt, Straßen gibt es kaum. Nur im Winter, wenn Flüsse und Seen zugefroren sind, brausen Trucks über diese “winter roads”. Im Sommer können die Distanzen nur per Flugzeug bewältigt werden. Die fehlende Perspektiven in der Isolationbringt Probleme mit sich. Depressionen, Alkoholismus, Arbeitslosigkeit und eine hohe Selbstmordrate sindAlltag.

“Grund dafür ist die Unterdrückung der First Nations und die Missachtung ihrer Kultur durch die Mehrheitsgesellschaft”, erklärt Philipp Budka. Um das Web 2.0 dafür zu nutzen, die eigene Kultur zu fördern, hatte das Tribal Council, ein Zusammenschluss der politischen Führer der Indigenen, die Organisation Knet 1994 gegründet. Im Jahr 2000 folgte das soziale Netzwerk MyKnet.org.

mehr auf: http://www.taz.de/1/netz/netzkultur/artikel/1/wir-waren-zuerst-da/

Report: CRASSH Workshop “Subversion, Conversion, Development”

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Budka, P. 2008. Report on CRASSH Workshop “Subversion, Conversion, Development: Public Interests in Technologies”, Cambridge, 24-26 April.

From the workshop’s abstract:
As part of the “New forms of knowledge for the 21st Century” research agenda at Cambridge University, the workshop will explore why designers and developers of new technologies should be interested in producing objects that users can modify, redeploy or redevelop. This exploration demands an examination of presuppositions that underpin the knowledge practices associated with the various productions of information communication technologies (ICT). A central question is that of diversity: diversity of use, of purpose, and of value(s). Does diversity matter, in the production and use of ICT, and if so, why?

Text (PDF)

Links:
http://www.crassh.cam.ac.uk/events/71/
http://vectors.usc.edu/thoughtmesh/publish/12.php

Pelican Falls First Nation High School

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Auf dem Gebiet der Lac Seul First Nation befindet sich die Pelican Falls First Nation High School, die ausschließlich für Schüler aus den indigenen Gemeinschaften der Nishnawbe Aski errichtet wurde. Administrativ und organisatorisch ist die Schule somit dem Northern Nishnawbe Education Council unterstellt.

Neben Fächern wie Englisch oder Mathematik werden auch Kurse angeboten, die speziell für die First Nation SchülerInnen entwickelt wurden, wie Sprachunterrricht zum Erlernen der indigenen Sprachen (Ojibwe, Ojicree und Cree) oder Werkzeugunterricht zum Erstellen von traditionellen Werkzeugen und Produkten, wie Kanus oder Tierfallen. So soll indigene Kultur und Wissen auch im institutionellen Rahmen einer Schule weitergeben werden.

Neben der Schule gibt es in Pelican Falls auch Unterkünfte in denen die Kinder in kleinen Gruppen untergebracht sind. Jedes dieser Häuser wird von speziell geschulten SozialarbeiterInnen betreut, die den Schülern helfen sollen sich in der ungewohnten Umgebung zurecht zu finden und wohl zu fühlen.

Wichtige Bestandteile dieser Unterkünfte sind Computerarbeitsplätze, die vor allem genutzt werden um mit Freunden und Familie in den Heimatgemeinschaften in Kontakt zu bleiben. Das von K-Net angebotene Homepage-Hostingservice MyKnet.org spielt dabei eine ganz entscheidende Rolle.

Lac Seul First Nation

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Lac Seul First Nation (Obishikokaang) liegt etwa 40 km nordwestlich von Sioux Lookout und besteht aus den drei Gemeinschaften/Siedlungen Frenchman’s Head, Kejick Bay und Whitefish Bay. Lac Seul ist das älteste Reservat im Sioux Lookout District und gehört der Independent First Nations Alliance an.

Während im Sommer Kejick Bay ausschließlich über den See – den Lac Seul – mit Booten zu erreichen ist, wird im Winter der zugefrorene See als Straße verwendet. Auch die kleinste Gemeinschaft – Whitefish Bay – ist im Winter wesentlich einfacher und schneller zu erreichen.

Bis 1929 bildeten Kejick Bay und Whitefish Bay eine gemeinsame Siedlung am Festland. Durch die Überflutung großer Teile des Festlands durch “Ontario Hydro”, einen regionalen Stromerzeuger, wurde Kejick Bay zu einer Insel und viele Familien verließen die Siedlung und das Reservat. Heute leben etwa zwei Drittel der Mitglieder der Lac Seul First Nation nicht mehr im Reservat sondern beispielsweise in den Städten Red Lake und Sioux Lookout.

In Kejick Bay befindet sich im Gebäude der ehemaligen Band Office das sogenannte “Access Center”, das Mitgliedern der Gemeinde Computer und Internet zur Verfügung stellt, etwa um mit Freunden und Verwandten in anderen Gemeinschaften und Regionen in Kontakt zu bleiben. Die Räumlichkeiten werden aber ebenso für Workshops und Schulungen verwendet.

Der kälteste Ort in Kanada?

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In Winnipeg, der Hauptstadt der Provinz Manitoba, liegt angeblich der kälteste Ort Kanadas. Und das liegt vor allem am Wind, der aus der kalten Prärie kommend, genau an der Ecke Main Street und Portage Avenue am stärksten zu spüren sein soll. Für die Einheimischen ist also der Wind Chill, der gemeinsam mit der eigentlichen Aussentemperatur die gefühlte Temperatur ausmacht, von großer Wichtigkeit. Gemütliche -28 Grad Celsius werden so schnell zu eher ungemütlichen -35 bis -40 Grad Celsius.

Ob diese Ecke in Winnipeg wirklich der kälteste Ort im ohnehin schon ziemlich kühlen Kanada ist, darf bezweifelt werden. Es ist aber auf jeden Fall kein Ort an dem man sich im Winter länger als unbedingt notwendig aufhalten möchte.

K-Net in Sioux Lookout

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Nach fast 30-stündiger Zugfahrt endlich in Sioux Lookout angekommen, statte ich natürlich K-Net, dem Internet Service und Netzwerk Provider des Keewaytinook Okimakanak Tribal Councils, einen meiner ersten Besuche ab. Die Organisationen hat nun das gesamte Gebäude in der King Street übernommen und auch sein Team mit neuen MitarbeiterInnen verstärkt.

In Sioux Lookout sind im Winter einige Geschäfte und Restaurants nicht geöffnet, da diese entweder nicht für die eisigen Temperaturen ausgerüstet sind oder sich auf den Sommertourismus spezialsiert haben. So ist etwa das Kino, oder das Restaurant Knobby’s geschlossen. So geht es im Winter in der Stadt etwas ruhiger zu als im Sommer, auch wenn es genügend kulturelle Veranstaltungen oder Möglichkeiten gibt sich etwa sportlich zu betätigen.

Zurück in Kanada

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Meine Forschung führt mich wieder zurück nach Kanada und noch dazu im Winter – was kann es schöneres geben?

Bevor ich mich per Zug in den Nordwesten Ontarios – die Nishnawbe-Aski – aufmache, verbringe ich ein paar Tage in Toronto, treffe Freunde und betreibe Literaturrecherchen in der Robarts Library der Universität von Toronto.

Leider ist es nicht allzu kalt, so zwischen -3 und +3 Grad Celsius, und der Schnee in der Großstadt Toronto verwandelt sich so relativ rasch in braunen Gatsch und rießige Wasserlacken, die oft nur sehr schwierig zu umgehen sind.

Nach meinen obligatorischen Besuchen kulinarischer Natur in China Town und in einem englischen Pub – Rindfleisch-Nudel-Suppe bzw. Fish and Chips – spazierte ich in der Stadt umher, besuchte die Casa Loma, das Winterfestival vor dem Rathaus und die Queen Street, auf der auch im Winter kräftig eingekauft wird.

Blueberry & Walleye

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Beerensammeln und Fischen sind zwei der beliebtesten Freizeitunternehmungen im sommerlichen Kanada und natürlich auch in Sioux Lookout. Beide Aktivitäten haben einiges gemeinsam und konzentrieren sich im nordwestlichen Ontario vor allem auf die Blaubeere (hier können mehrere Arten unterschieden werden: u.a. die kanadische Blaubeere Vaccinium myrtilloides) und den Walleye (Stizostedion vitreum vitreum) der von den Kanadiern auch Pickerel genannt wird:

  • man muss sehr früh aufstehen, um beim Pflücken der Hitze zu entgehen bzw. beim Fischen auch wirklich Walleyes anzutreffen;
  • sowohl das Pflücken als auch das Fischen wird zumeist in Gruppen begonnen, die sich dann allerdings auflösen und jeder auf eigene Faust sein Glück versucht;
  • es gibt unzählige Geschichten rund um das Pflücken und Fischen, die gewöhnlich auf dem Weg zu oder vom Wald oder See zum Besten gegeben werden;
  • die Menge der gesammelten Beeren bzw. die Größe der gefangenen Fische wird von den Pflücker- und Fischerkollegen kritisch beäugt, kommentiert und bewertet;
  • sowohl Walleyes als auch Blaubeeren können auf unzählige Arten zubereitet werden:
    die Fische werden gebraten, gedämpft, gebacken, gegrillt, in Suppen gekocht;
    die Beeren werden pur gegessen, in Kuchen, Palatschinken und Muffins gesteckt oder als Marmelade und Chutney verkocht. Um Fische und Beeren zu lagern werden diese gerne getrocknet oder eingefroren;
  • Fischen und Beerenpflücken wird mit gebotenem Ernst und Professionalität betrieben und an bestimmten Anlässen zelebriert, wie etwa das Blueberry Festival in Sioux Lookout, die One Man Lake Walleye Classics oder das Walleye Masters in Dryden beweisen.

Besuch in Mishkeegogamang

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Mishkeegogamang ist eine politisch unabhängige First Nation, die etwa 250 km nordwestlich von Sioux Lookout am Highway 599 liegt. Rund 800 Menschen leben in den Siedlungen Bottle Hill, Poplar Heights, Sandy Road und Ten Houses. Während die erstgenannten Gemeinschaften zusammen den Kern des Reservats bilden, liegt Ten Houses etwa 20 km weiter südlich.

Mish ist gerade dabei, die vom Keewaytinook Okimakanak (KO) Chief Council und K-Net zur Verfügung gestellten Videokonferenz-Systeme auch außerhalb des Telemedicine/Telehealth Programms für nicht medizinische Zwecke zu testen und zu promoten. So sollen weitere Systeme angeschafft werden, um die Menschen im Reservat mit diversen sozialen und staatlichen Organisationen und Einrichtungen in Ontario und in ganz Kanada zu vernetzen.

Während des Sommers wird in Mish eine Fußball-Liga veranstaltet, an der neben vier Männermannschaften auch eine Damenmannschaft, die “Lady Hawks” teilnehmen. Fußball scheint also auch im Mutterland des Eishockeys immer populärer zu werden – zumindest einmal im Sommer…

Canada Day in Sioux Lookout

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Canada Day wird – zumindest im englischsprachigen Kanada – gerne mit einem Feuerwerk gefeiert. Der Nationalfeiertag soll an die Etablierung Kanadas als selbstständiges Land bzw. Union am 1. Juli anno 1867 erinnern.

Ich verbrachte diesen, diesmal leider regnerischen, Feiertag mit einem Ausflug im Kanu und einem Wohltätigkeitsfischessen am öffentlichen Strand von Sioux Lookout. Abends bestaunte ich dann das Feuerwerk, das für die zahlreichen Zuschauer in der Nähe des Strandes gezündet wurde.

Montreal und CRACIN Workshop

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Montreal, eine multikulturelle und bilinguale Stadt, die ihren Namen dem Berg (Mont Royal) im Herzen der Stadt zu verdanken hat, ist vielleicht die europäischste aller nordamerikanischen Metropolen. Cafés, Pubs mit Gastgärten, Mode- und Schmuckgeschäfte sowie südeuropäische Restaurants und Bars sorgen für den unvergleichlichen Charme für den die zweitgrößte französischsprachige Stadt der westlichen Hemisphäre nach Paris, nicht nur in Kanada, berühmt ist.

Ich hatte nun das Vergnügen in dieser einzigartigen Stadt an dem fünften und gleichzeitig auch letzten Workshop der Canadian Research Alliance for Community Innovation and Networking (CRACIN) teilzunehmen, der an der Concordia University veranstaltet wurde. Das Projekt CRACIN bringt seit 2003 Community Partner und Regierungsvertreter mit Wissenschaftlern und Forschern zusammen, um gemeinsam die Fortschritte und Ergebnisse ausgewählter kanadischer Informations- und Kommunikationstechnologie Initiativen zu untersuchen. K-Net ist etwa einer dieser Community Partner.

Als Außenstehender fand ich die unterschiedlichen Formen der Zusammenarbeit zwischen den Partnern, die nicht notwendiger Weise immer die gleichen Ziele verfolgen, als besonders beeindruckend.

Essen in Torontos China Town

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China Town in Toronto erstreckt sich vor allem entlang der Dundas Street West zwischen Spadina Avenue und University Avenue. Ein chinesisches Geschäft neben dem anderen: chinesische Musik, chinesische Kleidung, chinesische Kräuter und chinesische Medizin. Und nicht zu vergessen: chinesisches Essen.

Auf der Such nach eben diesem, kehrte ich auf der Spadina Avenue in ein Lokal ein, das sich der Dim Sum Küche rühmt. Nachdem ich auf meinen Platz geleitet wurde, bekam ich einen Zettel in die Hand gedrückt auf dem der Gast sein Essen auswählen und die gewünschte Menge angeben soll. Ich entschied mich für gedämpfte Rindfleischbällchen, gefüllte Teigtaschen mit Shrimps sowie eine andere Version der Teigtäschchen mit Gemüse und Schweinefleich. Da ich eigentlich nur eine Kleinigkeit essen wollte, entschloß ich mich jeweils nur zwei dieser gedämpften Köstlichkeiten zu bestellen.

Nachdem ich vom vorzüglichen Tee getrunken und das Restaurant und seine Gäste etwas ausführlicher betrachtet hatte, erschien eine Kellnerin und brachte zwei Körbchen auch Holz, die sie mir geöffnet vorsetzte. In beiden befanden sich jeweils drei gedämpfte Fleischbällchen von der Größe eines Marillenknödels. Während ich mich noch über die scheinbare Ähnlichkeit der drei bestellten Gerichte wunderte, brachten mir zwei andere eilfertige Kellner noch vier weitere Körbchen mit insgesamt zwölf Teigtäschchen. Mein knapper Kommentar, dass ich das niemals aufessen könne, wurde höflich überhört und nur ein neben mir sitzender Gast meinte, dass ich offensichtlich einen sehr großen Hunger haben müsse. Anstatt der, so wie ich glaubte, sechs Dim Sum Spezialitäten musste ich also mit achtzehn kulinarischen Leckerbissen kämpfen. Nachdem ich zehn gegessen hatte, gab ich den Kampf auf und ließ mir die übrigen einpacken, um diese dann am Abend kalt zu verzehren. Schmeckte übrigens vorzüglich und machte mir durchaus Appetit auf weitere Besuche in den chinesischen Lokalen Torontos.

KORI

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Das Keewaytinook Okimakanak (Northern Chiefs) Council gründete 2004 ein Forschungsinstitut, um die Bedürfnisse der indigenen Gemeinschaften wissenschaftlich fundiert und unabhängig von externen Forschungseinrichtungen erheben zu können. Schwerpunkt in den Untersuchungen und Studien von KORI (KO Research Institute), das seinen Sitz in Thunder Bay hat, ist die kulturell und sozial adäquate Verwendung und Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien innerhalb der unterschiedlichen Programme und Initiativen von KO:

  • Telehealth (Gesundheitsvorsorge und -Betreuung mittels Internet)
  • Bildung (mittels E-Learning)
  • Vernetzung indigener Gemeinschaften mittels Breitbandinternet und Satellitenverbindung

img_0615KORI-Mitarbeiter inspizieren die Errichtung einer Komponente eines WLAN-Netzwerkes auf einem Haus in Thunder Bay

KORI bietet auf seiner Website diverse Unterlagen, Dokumente und Informationen, die von Mitarbeitern des Instituts gesammelt und ständig erweitert werden. So findet sich unter diesen Ressourcen etwa auch eine vorläufige Version eines Leitfadens für sozialwissenschaftliche Forschung innerhalb und mit den indigenen Gemeinschaften der Region.

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